Prozess in Wittlich Haftstrafe für Erpressung eines ehemaligen Arbeitskollegen - Warum es keine Bewährung gab

Wittlich · 10.000 Euro soll der Angeklagte von seinem Ex-Kollegen verlangt und mit Brandstiftung, durchgeschnittenen Bremsleitungen sowie den Hells Angels gedroht haben. Dafür hat ihn das Wittlicher Schöffengericht nun verurteilt.

Symbolbild.

Symbolbild.

Foto: dpa/Volker Hartmann

„Ein Jahr und acht Monate Haft wegen räuberischer Erpressung. Die Strafe wird nicht zur Bewährung ausgesetzt.“ – den Urteilsspruch von Richterin Köhler nimmt der 30-Jährige vor dem Wittlicher Schöffengericht mit unbewegter Miene hin. Der Verurteilte H. kennt das seit seiner Jugendzeit. Zehn meist einschlägige Vorstrafen hat die Richterin zuvor aus dem Zentralregister präsentiert.