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PWG Wittlich: 64 neu registrierte Stammzellenspenderinnen und -spender

Medizin : 64 Schüler lassen sich neu registrieren als Stammzellenspenderinnen und -spender

(red) Die zweite erfolgreiche Registrierungs­aktion der DKMS (ehemals Deutsche Knochen­mark­spender­datei) gab es am Wittlicher Peter-Wust-Gymnasium.

Insgesamt 64 Schülerinnen und Schüler wurden nach einer Informationsveranstaltung typisiert und sind bereit, einem fremden Menschen Stamm­zellen Leben zu spenden.

Die Veranstaltung hatte die Schülerinnen- und Schülervertretung 2020/21 organisiert. Sie wurde von zwei Stammzellenspenderinnen geleitet. Diese berichteten von ihren Erfahrungen bei der Spende, erklärten den Schülerinnen und Schülern die unterschiedlichen Entnahmeverfahren, aber informierten auch über die Krankheit Blutkrebs.

Dass Blutkrebs nach wie vor die häufigste Ursache für krebsbedingte Todesfälle bei Kindern ist und dass viele Patientinnen und Patienten ohne lebensrettende Stammzellenspende nicht überleben können, berührte viele besonders.

Überwindung habe die Registrierung die meisten Schülerinnen und Schüler nicht gekostet, berichtet Johanna Neygenfind: „Niemand von uns kann ansatzweise nachfühlen, wie es Menschen geht, die an Leukämie erkrankt sind, deswegen finde ich es selbstverständlich, die Möglichkeit zu nutzen, jemandem mit dieser Krankheit helfen zu können“.

Marlon Lames, Schülersprecher des Jahres 2020/21, fasst das Ergebnis der Typisierungsaktion am PWG zusammen: „Ich finde die Aktion sehr sinnvoll, gerade deshalb, weil viele Jugendliche gar nicht genug darüber Bescheid wissen. Durch die Infoveranstaltung wurden mögliche Spender aufgeklärt und Gerüchte über Nebenwirkungen aus dem Weg geräumt.“

Die Schulgemeinschaft dankt allen, die bei der Typisierungsaktion mitgewirkt haben, sowie allen Eltern und Firmen, die durch Spenden die Aktion am PWG unterstützt haben und die Arbeit der DKMS erst möglich machen.