Qualität mit Liebe präsentiert

Bereits vor der Eröffnung fanden viele Besucher den Weg zum einzigartigen Bauern- und Kreativmarkt nach Morbach. Rund um die Pfarrkirche St. Anna war ein riesiger Bauernhof aufgebaut worden, der nichts zu wünschen übrig ließ. Lange Wege nahmen die Besucher auf sich, wie an den Nummernschildern der Autos leicht abzulesen war.

Morbach. "Hier können wir zeigen, was Morbach alles zu bieten hat", sagte der Vorsitzende des Gewerbe- und Verkehrsvereins, Kurt Müllers, bei der Eröffnung. Und das ist wirklich eine ganze Menge. Gleich um 11 Uhr ging es mit dem Programm los.

Da reichte Schmied Erich Hammer auch mal den Kleinsten sein Werkzeug. Josef Eifel erklärte die Korbflechtkunst. Kinder konnten an einem Trettraktorrennen teilnehmen. Marketenderin Gerda Schulien verbreitete mit ihrem Akkordeon zusammen mit ihrem Mann, der allerlei "Rustikalinstrumente" spielte, Fröhlichkeit. Die "Dalles Krauter" sangen Lieder aus den "letzten 500 Jahren" und Pater Theophilius Presbyther verkaufte Schutzengel in Tüten: "Man weiß ja nie, wann man einen braucht." Wer von diesen vielen Eindrücken noch nicht genug hatte, konnte noch das neue Rathaus am Tag der offenen Tür besichtigen (eigener Bericht folgt). Die Kinder wurden von den Tieren magisch angezogen. Eine Wutz streicheln kann man halt nicht jeden Tag.

Den Anbietern kam es darauf an zu zeigen, dass die heimische Region viele Köstlichkeiten zu bieten hat. Hier schmeckt es am besten, ist preiswert, natürlich, ja sogar klimafreundlich, weil die Ware nicht um den halben Globus verfrachtet werden muss. Ein besonderes Produkt boten Erwin Weber und Annette Eiden- Schuh vom Förderverein Ölmühle an. "Das frisch gepresste Öl geht weg wie warme Semmeln. Die Leute interessieren sich sehr für gesunde Ernährung und natürliche Produkte", erklärten beide. Überall konnten Kunden noch bis ins Detail erfahren, woher die Ware kommt und vor allem, was drin ist. Ein 82 Meter langer Apfelstrudel verlor zusehends an Länge. Familie Müller aus Trier fasste zusammen, was viele Besucher dachten: "Da kommen andere Orte einfach nicht mit. In Morbach ist das Essen besser, die Leute sind freundlicher und die kleinen Stände sind mit so viel Liebe gestaltet."