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Rachtiger Bürger sanieren Kapelle

Rachtiger Bürger sanieren Kapelle

Die Rachtiger Kapelle erstrahlt in neuem Glanz. Die Gemeinde zahlte die Materialkosten, ehrenamtliche Helfer leisteten etwa 350 Arbeitsstunden.

Zeltingen-Rachtig. Nach der Sanierung des Fährhauses seitens der marianischen Bruderschaft und der Kapelle am Pfarrgarten seitens der Pfarrgemeinde ist nun auch die Rachtiger Kapelle in der St.-Florentiner-Straße auf Vordermann gebracht worden. Die Gemeinde als Besitzerin hat außer der Trockenlegung und der Gestaltung der Außenanlage lediglich die Materialkosten getragen. Die Kapelle war durch den bröckelnden Putz und den schadhaften Anstrich in unansehnlichem und schlechtem Zustand.
Dies bewog einige Bürger, eine Generalsanierung unter dem Erhalt der schon aus dem Jahre 1684 stammenden alten Pieta vorzunehmen. Besonders zwei Personen machten unter der Mithilfe und Koordinierung von Ortsvorsteher Franz Josef Ames eine Sanierung erst möglich.
Begabung und Geschick


Mit ihrer künstlerischen Begabung und ihrem sachkundigen handwerklichen Geschick haben sie Hervorragendes geleistet.
Alfred Dusemund hat in vielen Stunden die Putz- und Stuckateurarbeiten ausgeführt. Er war bereits an der Wiederherstellung des Fährhauses maßgeblich beteiligt. Franz Pazen hat mit dem neuen Anstrich und der Ausmalung der Pietà der Kapelle neuen Glanz gegeben. Trotz seiner 81 Jahre ist er immer noch jung geblieben und hat in Rachtig bereits vieles für die Allgemeinheit geleistet.
Die Verantwortlichen bedanken sich zudem bei vielen weiteren Helfern bei der Außengestaltung: Otto Haas, Alfons Koppelkamm, Werner Melcher, Ludwig Oster und Rudi Stülb. Auch Firmen beteiligten sich an dem Projekt. Der Malerbetrieb Pazen half beim Anstricht, und die Firma Werner Kalle hat ihre Bereitschaft erklärt, die noch fehlende Dachrinne anzubringen.
Die Nachbarfamilien stellten den Helfern Strom und Wasser bereit und sorgten auch für die Bewirtung. red