Radelspaß vom Alftal zur Mosel

Von Wittlich bis Bengel lässt sich wunderbar radeln - entlang der Mosel sowieso. Doch an der Kreisgrenze zu Cochem-Zell, etwa zwei Kilometer hinter Bengel, ist an einer Leitplanke quer über dem vorhandenen Radweg neben der B 49 Schluss. Jetzt soll der Radweg bis Alf an die Mosel verlängert werden.

 An dieser Stelle neben der B 49 zwischen Bengel und Alf endet der Radweg. Er soll nun bis Alf-Fabrik verlängert werden. TV-Foto: Winfried Simon

An dieser Stelle neben der B 49 zwischen Bengel und Alf endet der Radweg. Er soll nun bis Alf-Fabrik verlängert werden. TV-Foto: Winfried Simon

Bengel/Reil/Alf. Die beiden Verbandsbürgermeister Otto Maria Bastgen (Kröv-Bausendorf) und Karl Heinz Simon (Zell) sind Feuer und Flamme für ein vom Landesbetrieb Mobilität (LBM) Cochem-Koblenz forciertes Projekt: Ein Radweg, der endlich das Alftal mit der Mosel verbindet, wäre aus Sicht beider Verwaltungschefs eine weitere touristische Attraktion. Der geplante Radweg könnte bald Wirklichkeit werden. Der LBM Cochem-Koblenz hat eine Machbarkeitsstudie erstellt, die bei den Verbandsgemeinden sowie den betroffenen Ortsgemeinden Bengel, Reil und Alf auf Zustimmung stößt, wie ein Gespräch am 23. Januar in der VG-Verwaltung Zell ergab. Demnach würde der neue Radweg (Gesamtlänge: 2,8 Kilometer) etwa 230 Meter vor dem Kreuzungsbauwerk des Alfbaches beginnen und weiter über einen vorhandenen Wirtschaftsweg westlich des Alfbaches verlaufen. Im Bereich einer Streuobstwiese zweigt der geplante Radweg in Richtung Alfbach ab und erreicht diesen in Höhe des vorhandenen Fußgängersteges. Es ist vorgesehen, den Alfbach etwa 500 Meter hinter diesem Fußgängersteg mittels eines Stegbauwerks zu kreuzen. Weiter verläuft der Radweg dann talseitig entlang der B 49 bis Alf-Fabrik, wo er auf den vorhandenen Radweg stößt.Ortstermin am 13. Februar

Am 13. Februar findet ein Ortstermin statt, um die geplante Trassenführung mit den Ortsgemeinden und den zuständigen Behörden zu erörtern.Die Kosten für das Projekt, für das noch Baurecht geschaffen werden muss, wird voraussichtlich zum größten Teil der Bund übernehmen. Inwieweit sich die Verbands- beziehungsweise die Ortsgemeinden beteiligen müssen, ist noch unklar.