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Rat beschließt Asphaltierung, Bürger haken bei Windkraft nach

Rat beschließt Asphaltierung, Bürger haken bei Windkraft nach

Wie steht es um die Morbacher Windkraftpläne, wollten die Bürger vom Ortsbeirat Heinzerath wissen. Der antwortete darauf in seiner jüngsten Sitzung und diskutierte außerdem über den Ausbau eines Wirtschaftsweges.

Heinzerath. In der jüngsten Sitzung des Ortsbeirates Heinzerath drehte sich ein Großteil der Diskussion um Windkraft. Bürger nutzten die Einwohnerfragestunde rege, die für den Beginn der Sitzung anberaumt worden war. So kam etwa die Frage auf, inwieweit die Pläne zum neuen Windpark seitens der Gemeinde Morbach weiterverfolgt werden.
Ortsbezirke nehmen Stellung


Die Pläne würden weiterverfolgt, hieß es im Rat (der TV berichtete). Laut den Informationen der Mitglieder können alle Ortsbezirke der Gemeinde Morbach derzeit Stellung zu den Windkraftplänen der Behörden und sonstigen Träger beziehen. Zur Beteiligung der Öffentlichkeit seien die Planunterlagen vom 6. März bis zum 10. April in der Gemeindeverwaltung Morbach öffentlich ausgelegen - die Bürger waren aufgerufen, sich die Pläne erläutern zu lassen und Stellung zu nehmen. Ein anderer Bürger regte an, die Haardtkopfstraße als verkehrsberuhigte Straße auszuweisen. Vom Rat hieß es dazu, Geschwindigkeitsmessanlagen seien durchaus ein geeignetes Instrument, den Verkehr zu leiten und auf ein bewusstes Fahren der einzelnen Verkehrsteilnehmer Einfluss zu nehmen.
Wegeausbau geplant


Die Mitglieder des Ortsbeirates berieten außerdem über den Ausbau eines Wirtschaftswegeabschnittes in der Gemarkung Heinzerath. Der Ortsbezirk Elzerath plant einen Wirtschaftsweg im Distrikt "Säuwies", Gemarkung Elzerath, auf eine Länge von 245 Metern zu asphaltieren. Um den Lückenschluss zu dem bereits ausgebauten Wirtschaftsweg "In der Neuwies", Gemarkung Heinzerath, herzustellen, müsste noch ein Wirtschaftswegeteilstück von 60 Metern auf der Gemarkung Heinzerath für 5800 Euro ausgebaut werden.
Der Rat beschloss, sich mit 2000 Euro daran zu beteiligen - die übrigen Mittel sollen vom Ortsbezirk Heinzerath kommen. red