Rat hat reagiert

ALTRICH. (chb) Die Einwohnerfragestunde nutzen die Bewohner der Schneidkaul, um auf Mängel in der Ausführung der Straßenarbeiten hinzuweisen. Außerdem ging es in der Ratssitzung um die Anfrage eines Mobilfunkanbieters für einen Sendemast.

Die Schneidkaul war in der Gemeinderatssitzung Altrich ein wichtiges Thema. Die Anwohner nutzten die Einwohnerfragestunde, um auf Mängel, die bei den Straßenarbeiten entstanden, hinzuweisen. Nicht angepasste Höhen und Mulden in denen das Wasser stehen bleibt, sind für die Anwohner problematisch. Die Bürger wurden informiert, dass der Gemeinderat sich in seiner letzten Bauausschusssitzung die Straße angesehen und die Mängel aufgenommen hat. Die Baufirma wurde schon darauf hingewiesen, dass erst eine Abnahme der Straße erfolgen wird, wenn alles zur Zufriedenheit der Gemeinde ausgeführt wurde. Die Baumbeete in der Schneidkaul werden zum Winter hin mit Rindenmulch abgedeckt, und die Bewohner können im Frühjahr mitentscheiden, wie die Bepflanzung aussehen soll. Dann sollen auch die Beetpatenschaften vergeben werden. Der Gemeindrat beriet anschließend über eine Anfrage des Mobilfunkanbieters O 2. Er fragt nach einem Standort für einen Sendemast. Zunächst will man auf den vorhandenen Sendemast an der A 48 hinweisen. Als Alternativen schlägt der Gemeinderat den Hochbehälter und das Gelände am alten Tennisplatz vor. Bevor über das weitere Vorgehen an der Feldscheune entschieden wird, möchte Bürgermeister Hans-Dieter Bony die Bürger befragen. "Die Bevölkerung soll mitentscheiden, was mit der Feldscheune passieren soll", erklärt er. Bei einer Überprüfung der Statik war die Feldscheune durchgefallen. Die Holzpfeiler tragen die Gesamtkonstruktion nicht ausreichend. Deshalb ist die Halle vorerst für Veranstaltungen gesperrt. Die statischen Mängel zu beheben, kostet die Gemeinde rund 27 000 Euro. Zudem müssten die sanitären Anlagen und mittelfristig auch das Dach erneuert werden. Außerdem fehlt eine Isolierung.

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