Rat ist für Übergangslösung

ZELTINGEN-RACHTIG. (m.a.) Da die Einstellung eines hauptamtlichen Schulsozialarbeiters derzeit nicht realisierbar ist, plädierte der Verbandsgemeinderat Bernkastel-Kues für eine Übergangslösung.

Konsens herrscht im Verbandsgemeinderat darüber, dass die Einstellung eines Schulsozialarbeiters im Schulzentrum absolut notwendig ist. Die Verwaltung hatte daher einen Antrag an die Kreisverwaltung gestellt. "Das Echo aus Wittlich war durchweg positiv", sagte Büroleiter Werner Heinz. Die nächste Stelle, die geschaffen werde, sei für Bernkastel-Kues vorgesehen. Bis dahin wird allerdings noch einige Zeit ins Land gehen. Daher stellte die CDU-Fraktion den Antrag, eine ehrenamtliche Kraft als Übergangslösung einzusetzen. Ratsmitglied Maria Bölinger (SPD), die den ersten Antrag im letzten Jahr gestellt hatte, sprach sich für eine qualifizierte Kraft aus, die dem Anforderungsprofil des Landes auch gerecht werden müsse. "Der Bedarf besteht, wenn wir zu lange warten, verwischt sich das", befürchtete Gertrud Weydert (Grüne). Es müsse eine Person sein, die ein Vertrauensverhältnis zu den Schülern aufbauen könne und auch die entsprechende Qualifikation habe, betonte Eduard Arens (CDU). Schließlich stimmte der Rat dafür, dass für eine Übergangsphase ein ehrenamtlicher Sozialarbeiter die Arbeit übernimmt. Zuvor müsse aber noch mit den Beteiligten gesprochen werden, nämlich mit der Kreisverwaltung und den Leitern der Schulen, betonte Heinz.

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