Rebschutz: Gefahr von Infektionen besteht weiter

Rebschutz: Gefahr von Infektionen besteht weiter

Zur aktuellen Lage in den Weinbergen teilt das Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum (DLR) mit: An allen Standorten ist das Blüh-Ende noch nicht erreicht. Die Neigung zu weiteren Schauern besteht immer noch; somit bleibt auch eine erhöhte Gefahr pilzlicher Infektionen bestehen.

Die Pflanzenschutzmaßnahmen sollten den Rhythmus von zehn bis zwölf Tagen nicht überschreiten.
Rebschutz dienst



Einer der wichtigsten Termine bei den Rebschutzmaßnahmen ist die Spritzung in die abgehende Blüte. Mit Abwurf der Blütenkäppchen sind die jungen Fruchtstände ungeschützt. Deshalb muss überall dort, wo die Gescheine zu 80 Prozent verblüht sind, eine Behandlung erfolgen, unabhängig von vorangegangen Spritzterminen. Vom Hubschrauber beflogene Weinberge sind unbedingt auf Krankheitssymptome zu kontrollieren. Bei Befall wird dringend eine Zwischenspritzung von Hand empfohlen. red
Ausführliche Informationen gibt es beim Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum Mosel Gartenstraße 18, 54470 Bernkastel-Kues, www.dlr-mosel.rlp.de.