Reger Betrieb im Kräutergarten

Stände, Vorträge und Rundgänge: Mehr als hundert Menschen waren zu Gast bei "Dorf im Dorf bleiben".

Klausen (red) Die Klausener Initiative "Dorf im Dorf bleiben" hat zu einem Kaffeeklatsch im Kräutergarten eingeladen und weit mehr als hundert neugierige und interessierte Klausener und Auswärtige folgten dieser Einladung.
Viele von ihnen hatten erst aus der Presse von der Existenz des Kräutergartens erfahren, der auf der oberen Ebene des historischen Abtsgartens angelegt wurde und der von der Straße her wegen einer hohen Mauer nicht einsehbar ist.
Die Besucher flanierten auf den Wegen zwischen den Beeten und waren von der Anlage, deren Größe und gepflegter Zustand sowie über die ungewöhnliche Vielfalt der dort angesiedelten Kräuter sehr beeindruckt.
Peter Kischkel pflegt und versorgt diesen Teil des Abtsgartens seit etwa sechs Jahren in seiner Freizeit und hat dem vormals etwas spärlichen Anblick des Gartens ein komplett neues Aussehen verpasst.
Kein Wunder, dass er viele Fragen von Besuchern und Gartenfreunden beantworten musste. Ebenso wie die kräuterkundige Gärtnerin Inge Meyer aus Maring, deren Stand immer dicht umlagert war. Mit einem launigen Vortrag informierte Gerda Hoffmann die Besucher während eines Rundganges und anhand einer großen Schautafel über die Geschichte und Entwicklung der gesamten Gartenanlage.
Der erste Beigeordnete Eric Schmitt dankte im Namen der Ortsgemeinde Herrn Kischkel für sein vorbildliches Engagement und nahm seinerseits die Anregung mit, dass zum Beispiel der Kindergarten dem Kräutergarten mal einen Besuch abstatten sollte, um die Kinder die Vielfalt der Kräuter und Beeren bestaunen, riechen und kosten zu lassen.
Die Frauen der Initiative boten im eigens dafür errichteten Zelt Kräuterdipps, Kaffee und selbstgebackene Kuchen an, die bis auf den letzten Krümel verzehrt wurden.
Der Kräutergarten und die Anlage stehen auch weiterhin Besuchern offen, um sich dort zu informieren und entspannen.

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