Reibungsloser Ablauf

Bei der Errichtung der Kläranlage Kröv-Zeltingen in den Jahren 1987 bis 1991 wurde diese zentrale Abwasser-Einrichtung mit einem Prozess-Leitsystem und Fernwirk-System der Firma Siemens ausgestattet. Inzwischen ist dieses Überwachungs-System völlig überaltert. Die Werkleitung konzipierte die Überwachung der Kläranlagen und deren Außenstationen neu.

Kröv/Zeltingen. Werkleiter Hajo Neumes berichtet, dass die seit 1991 eingesetzten Computeranlagen und elektronischen Bausteine nicht mehr den heutigen Anforderungen entsprachen. Eine Vielzahl der anfallenden Befehle und Impulse konnten von der Anlage nur noch in unzureichender Weise bearbeitet werden.Daher wurde seitens der Verbandsgemeindewerke Kröv-Bausendorf Recherchen angestellt, in welchem Umfange eine Erneuerung der kompletten Prozess-Technik vorgenommen werden sollte. Hier wurde durch den Werkausschuss den Auftrag der Ingenieur-Leistungen zur Erneuerung und Erweiterung des Prozess-Leitsystems und der Fernwirk-Technik an das Fachingenieurbüro Dr. Arnold vergeben. Die Auftragsvergabe für die Installation des Prozessleit-Systems erfolgte an die Firma Autec zum Preis von 131 753 Euro. Den Auftrag zur Lieferung der erforderlichen Software erhielt die Firma Videc. Kostenpunkt: 23 142 Euro.Bürgermeister Basten nimmt Anlage in Betrieb

Geliefert und montiert wurde die Anlage zwischen April 2007 und November 2007, ehe dann Bürgermeister Otto Maria Bastgen in Gegenwart des Fachingenieurbüros Dr. Arnold, der Geschäftsleitung der Firma Autec und Werkleiter Hajo Neumes und den Mitarbeitern der Verbandsgemeindewerke, die Anlage in Betrieb nahm.Nach Aussage von Werkleiter Neumes, sind die Verbandsgemeindewerke Kröv-Bausendorf durch die neue Prozess-Technik in der Lage, nicht nur die zentrale Kläranlage Kröv-Zeltingen optimal zu überwachen und zu steuern, vielmehr können mit der neuen Technik alle Außenstationen der Verbandsgemeindewerke sowohl im Abwasser- als auch im Wasserbereich fernüberwacht, gesteuert und geregelt werden. Der technische Bereitschaftsdienst kann sich von allen Stationen aus in die Gesamtanlage einwählen und mögliche Fehler und Störungen schnell analysieren und beheben. Werkleiter Neumes geht weiter davon aus, dass mit dieser relativ hohen Investition Lohn- und Fahrtkosten von Mitarbeitern im Bereitschaftsdienst erheblich reduziert werden können.