Rekord-Wochenende am Erbeskopf erwartet

Rekord-Wochenende am Erbeskopf erwartet

Dem Wintersportzentrum am Erbeskopf steht im neuen Jahr offenbar ein Rekordwochenende bevor. In dieser Saison tummelten sich bereits um die 20 000 Wintersportler am höchsten Punkt von Rheinland-Pfalz.

Erbeskopf. (iro) "Das hatten wir schon lange nicht mehr", freut sich Klaus Hepp vom Wintersportzentrum wie ein "Schneekönig" und macht seinem Spitznamen damit alle Ehre. Am Samstag, 3.Januar 2009, zählt er den 17. Lifttag. Angesichts der frostigen Temperaturen ist kein Ende des Wintersport-Vergnügens in Sicht. Dass die Lifte bereits im Dezember 14 Tage liefen, sei zumindest in diesem Jahrtausend noch nicht vorgekommen.

Rund 20 000 Wintersportler seien in dieser Saison bereits am Erbeskopf gewesen. So könne es im neuen Jahr gern weitergehen, meint Hepp. Der besucherstärkste Tag bislang dürfte nach Schätzungen des Wintersport-Fachmanns der gestrige Freitag gewesen sein.

Für das Wochenende erwartet Hepp Rekord-Besucherzahlen. "Da fehlt ein Sessellift", kommentierte er den erwarteten Andrang. In diesen Tagen passt für den "Schneekönig" einfach alles. Die Piste hat mit zehn bis 15 Zentimetern ausreichend "technischen Schnee". Und die Gäste kommen aus allen Himmelsrichtungen: aus Rheinland-Pfalz, Saarland, Luxemburg und den Niederlanden. Die zahlreichen Urlauber aus den nahegelegenen Ferienparks nutzen laut Hepp "jeden Quadratzentimeter" der weißen Pracht.

In der Nacht zum Freitag hatte das Thermometer am höchsten Punkt von Rheinland-Pfalz acht Grad minus gezeigt. Da "schossen" die Schneekanonen auf der Piste Eins aus allen Rohren. Drei Mann hätten abwechselnd "Stallwache" gehalten.

Der erste Pistentag in der Saison 2008/2009 war der 4. Dezember. Den verdankten die Skifahrer und Rodler Frau Holle persönlich. Doch das Vergnügen währte damals nur einen Tag. Die zweite Schneeperiode dauerte immerhin vom 12. bis 20. Dezember. Und seit dem 27. Dezember laufen die Lifte jeden Tag.

Ganz anders sieht es am benachbarten Idarkopf aus, wo man auf Naturschnee angewiesen ist. "Kein Betrieb. Auch Rodeln nicht möglich", ist auf der dortigen Internet-Seite zu lesen.