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Rheinland-Pfälzerin wird Jahrgangsbeste

Rheinland-Pfälzerin wird Jahrgangsbeste

Rheinland -Pfalz und das Saarland sind um 42 ausgebildete Justizvollzugsbeamte reicher. Tanja Römer aus der JVA Wittlich schloss die Prüfung als einzige mit der Note Sehr gut ab.

Wittlich. Ein großer Tag für den Beamtennachwuchs in Rheinland-Pfalz und dem Saarland: 42 frischgebackene Justizvollzugs-Bedienstete haben im Rahmen einer Feierstunde in der Justizvollzugsschule Rheinland-Pfalz in Wittlich ihre Ernennungsurkunden in Empfang genommen. Nur wenige Stunden zuvor hatten alle ihre 24-monatige Ausbildung mit dem Bestehen der mündlichen Laufbahnprüfung erfolgreich abgeschlossen.
Die beste Leistung des Abschlusslehrgangs erzielte eine Rheinland-Pfälzerin: Tanja Römer von der JVA Wittlich schaffte als Einzige die Gesamtnote "sehr gut". Das gab es seit elf Jahren nicht mehr.
Den zehn neuen Beamtinnen und 26 Beamten aus Rheinland-Pfalz überreichte Justizminister Herbert Mertin persönlich ihre Urkunden, verbunden mit der Anerkennung für die Wahl eines vielseitigen und wichtigen Berufes, der jedoch nicht immer frei von Widrigkeiten sei. Die Gesellschaft habe zu Recht den Anspruch, dass im Strafvollzug professionell gearbeitet werde. Sie könne aber nicht den Anspruch haben, dass nichts passieren dürfe, sagte Mertin in seiner Ansprache in Anspielung auf den Vorfall, der sich kürzlich in einer sächsischen Justizvollzugsanstalt ereignet hatte. "Auch wenn Sie alles professionell richtig machen, kann immer etwas schiefgehen. Absolute Sicherheit gibt es nicht." Die sechs Absolventen aus dem Saarland nahmen ihre Urkunden aus den Händen der saarländischen Justizstaatssekretärin Dr. Anke Morsch entgegen, die ebenso wie der rheinland-pfälzische Minister die seit Jahren bestehende erfolgreiche Zusammenarbeit der beiden Bundesländer in der Aus- und Weiterbildung der Bediensteten im Justizvollzug hervorhob.red