RWE ersetzt Leitungen bei Morbach

Der Energieversorger RWE baut bei Morbach Strommasten, um die neue Umspannanlage weiter anzubinden. Die Leitungen, die von der Ortslage Geierslay nach Morbach führen, werden zurückgebaut.

Morbach. Im Bereich der Morbacher Geierslay, auf der sich auch das Aussichtstürmchen oberhalb von Morbach befindet, rollen derzeit Bagger. Der Energieversorger RWE baut dort Masten für eine neue Stromverbindung.
Die neue Trasse ersetzt die Leitungen, die bis jetzt durch die Ortslage Morbach in das bisherige Umspannwerk an der Erbachstraße führen. Diese werden derzeit zurückgebaut. Zwischen Morbach und Rapperath hatte die RWE im November 2011 ein neues Umspannwerk in Betrieb genommen, das direkt an der Stromtrasse zwischen Wittlich und Sohren liegt. Diese sei in der Lage, die stark gestiegene Menge an regenerativer Energie in der Region zu verteilen und weitere Großkunden zu versorgen, sagt David Kryszons von der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit der RWE-Tochter Westnetz GmbH in Trier.
Trasse umgeht Wohngebiete


Nach dem endgültigen Rückbau des Umspannwerks an der Erbachstraße führe die Stromtrasse nicht mehr durch die Wohn- und Industriegebiete von Morbach. Die neuen Leitungen sollen im Sommer 2013 in Betrieb gehen. Dann werde auch die vorhandene Leitungstrasse, die durch den Ort führt, zurückgebaut. Was mit dem Gelände an der Erbachstraße nach dem Rückbau passiert, habe RWE noch nicht entschieden.
Für die neue Trasse müssen neue Masten gebaut werden, die technisch auf aktuellem Stand sind, sagt Kryczons. Die bisherigen Masten seien nicht mehr geeignet und würden daher zurückgebaut. Die neuen Masten sind so hoch wie die bisherigen, sagt er.
In die neue Umspannanlage hatte RWE sechs Millionen Euro investiert. Darin ist auch der Rückbau der alten Anlage enthalten. Zusätzlich würden Kosten für den Leitungsneubau anfallen, sagt Kryczons. Deren Höhe nennt er nicht. cst