Salmtaler Lehrer und Schüler verabschieden zwei Pädagogen

Salmtal · Feierstunde mit 120 Gästen und 200 Schülern: Schüler und Lehrer der IGS und Realschule Salmtal haben die Rektorin Karin Sattler und längjährigen Lehrer Rudolf Dederichs in den Ruhestand verabschiedet.

Salmtal. Erst verabschiedete sie einen Kollegen in den Ruhestand, und dann nahm sie selbst den Hut: Die Rede ist von Karin Sattler, Rektorin der Integrierten Gesamtschule und Realschule plus Salmtal. Als eine ihrer letzten Amtshandlungen überreichte die Schulleiterin Rudolf Dederichs, der mehr als 35 Jahre an der Schule tätig war, vor 120 geladenen Gästen und 200 Schülern die Dankesurkunde der Präsidentin der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion, Dagmar Barzen.
Sie lobte sein Engagement, seine Kollegialität und seine Erfolge als Erzieher. Die Verabschiedung wurde mitgestaltet vom Schülerchor der Realschule plus Salmtal, dem Querflötensolo "My way" und einem Sketch "Säule der Schule".
Regierungsschuldirektor Rudolf Funken lobte das selbstständige, unabhängige und für Anregungen offenes Denken der ausscheidenden Schulleiterin. Sie habe ein hohes berufliches und menschliches Engagement gezeigt.Die Teilnahme und Mitarbeit der Schulen in Trier-Ehrang und Salmtal als Unesco-Projektschulen habe sie initiiert und gefördert. Sattler erhielt die Anerkennungsurkunde des Landes Rheinland-Pfalz.
Landrat Gregor Eibes sagte, dass ihm imponiert habe, wie Karin Sattler mit ihrer Bewerbung für Salmtal nicht nur eine neue persönliche Herausforderung gesucht habe, sondern dass sie diese Zeit auch genutzt habe, um neue Impulse zum Wohle der Realschule plus zu setzen. Das Akkordeonsolo "New York, New York" , die tänzerische Darstellung "I have a Dream" der Unesco-AG, die humorvolle Powerpointpräsentation des Lebens von Karin Sattler sowie das "Dankeschön" des Lehrerchores umrahmten diese Ansprachen.
Sattler bedankte sich und bezeichnete die vielen schönen und originellen Begegnungen mit Lehrkräften, Kindern, Jugendlichen und Eltern als ihr größtes berufliches Glück. Sie verabschiedete sich mit den Worten Goethes, man müsse sich verändern, erneuern, verjüngen, um nicht zu verstocken. red