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Schlange stehen, um Feuer zu löschen

Schlange stehen, um Feuer zu löschen

Ein starkes Programm haben die Aktiven der Wittlicher Feuerwehr am Tag der offenen Tür aufgeboten. Besucher haben sich über Rauchmelder informiert, Autos mit einer Rettungsschere aufgeschnitten und die technischen Räume der Feuerwache besichtigt.

Wittlich. Die Feuerwehr übt nach wie vor eine Faszination auf die Bürger aus. Etwa 1000 Personen aus Wittlich und Umgebung besuchten am Tag der offenen Tür die Wittlicher Wehr. 2008 hatte es schon einmal einen Schausonntag gegeben. Die Besucher konnten die Feuerwehrautos besichtigen. Die 51 Wittlicher aktiven Feuerwehrleute erklärten hierbei Details. Die Jugendfeuerwehr löschte ein Übungsfeuer, Aktive der Wittlicher Wehr simulierten eine Personenrettung vom Trockenturm der Feuerwehrwache. In einem Zelt, in dem Disco-Nebel die Sicht behinderte, galt es, mit der Wärmebildkamera Gegenstände zu finden. Erwachsene und Kinder standen Schlange, um mit einem Übungsfeuerlöscher einen simulierten Brand in einem Mülleimer zu löschen. Außerdem konnten die Besucher testen, wie schwer es ist, mit einer hydraulischen Rettungsschere ein Auto aufzuschneiden. Ferner konnten die Neugierigen die Räume im Inneren der Feuerwache besichtigen. Einige Interessenten wagten sich in die Übungsstrecke für Atemschutzträger, andere besichtigten die Schlauchreinigungsanlage oder die Werkstatt, in der die Atemschutzgeräte überprüft und nachgefüllt werden. Besonders umlagert war ein Informationsstand über Rauchmelder, sagte Wehrführer Martin Schmidt. Grund ist die neu eingeführte gesetzliche Pflicht für Rauchmelder in Wohnungen. Schmidt war von der Besucherresonanz äußerst angetan. "Wir wollen am Tag auch mögliche Aktive für die Feuerwehr werben", sagte er. cst