Schmuck und Tradition

Am Museumstag am Sonntag, 20. Mai, ist die Industrialisierung an der Oberen Nahe mit all ihren Auswirkungen beherrschendes Thema im Industriemuseum Bengel in der Wilhelmsstraße.

Idar-Oberstein. (red) Ab 10 Uhr gibt es dort Führungen (auch durch die laufende Sonderausstellung) und Vorträge zum Thema. Über "Jugendstil in Architektur und Schmuck" referiert ab 11.15 Uhr Dr. Wenzel Nürnberger, der Vorsitzende des "Freundeskreis Jakob Bengel", in der ehemaligen Werkswohnung. Daran schließen sich geführte Architekturspaziergänge durch Oberstein und Idar unter der Führung von Stadtplanerin Lydia Saburow an. Noch heute kann man die städtebauliche Entwicklung, die der damalige Industrieboom Ende des 19. Jahrhunderts in Idar-Oberstein auslöste, sehen. Zu diesem Thema ist gerade eben erst ein Architekturführer von Wenzel Nürnberger und Ulrike Kühnemund erschienen. Um 12.15 Uhr geht es bei einer Fabrikführung mit Karl-Dieter Braun von der Jakob-Bengel-Stiftung unter anderem um die Herstellung von Alltagsschmuck. Willi Lindemann, künstlerischer Leiter der Ausstellungsreihe "Idar-Oberstein schmückt sich", gibt ab 14.15 Uhr unter dem Titel "Mensch und Maloche" einen Einblick in die Industriekultur in Rheinland-Pfalz am Beispiel der oberen Nahe. "Moderner Schmuck und alte Tradition" ist ein weiteres Thema Lindemanns, der ab 15.15 Uhr durch die derzeit laufende Sonderausstellung mit Arbeiten des slowakischen Schmuckkünstlers Anton Czepka führen wird. Für alle Programmpunkte wird um Voranmeldung unter Telefon 06781/27030 oder per Mail an wnuernberger@mac.com gebeten. Der Eintritt ist frei.

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