Schmuckmesse Intergem: 3500 Besucher bis Montag erwartet

Schmuckmesse Intergem: 3500 Besucher bis Montag erwartet

Die Intergem ist auch nach fast drei Jahrzehnten ein besonderes, langlebiges Erfolgsmodell: Bei der 28. Auflage der Fachmesse für Edelsteine und Edelsteinschmuck, die am Freitag eröffnet wurde, hoffen 165 Aussteller auf gute Geschäfte.

Idar-Oberstein. Die Aussichten sind nicht schlecht: Die Intergem hat sich - hinsichtlich Belegung und Besucherzahl - seit dem Umzug in die neue Messehalle im Jahr 2009 "auf hohem Niveau stabilisiert", wie Konrad Henn, der Vorsitzende des Messevereins, betont. Sie genießt international als kleine, aber feine Fachmesse einen erstklassigen Ruf. Ein Selbstläufer ist sie deswegen aber keineswegs: Mehr als 12 000 Einladungen hat das Messeteam an potenzielle Besucher, rund 4000 davon im Ausland, geschickt.
Preisträger stehen fest


Auch die Aussteller laden gezielt Kunden ein. "Wir haben diesmal etwas mehr in Fachpublikationen in China und Japan geworben", berichtet Intergem-Geschäftsführer Kai-Uwe Hille. Marketing betreibt die Messe auch durch die enge Zusammenarbeit mit den inländischen Fachzeitschriften. Bis Montag werden rund 3500 Fachbesucher erwartet, darunter auch einige aus Übersee und Osteuropa. Ihnen wird ein besonderer Service geboten: Jeder Aussteller hat erstmals die Möglichkeit, einen außergewöhnlichen Stein oder ein Schmuckstück an seinem Stand mit dem Prädikat "Best of" hervorzuheben. Konrad Henn von der Firma Karl Faller sieht der Intergem nach einer "für uns sehr guten Messe in Hong Kong" zuversichtlich entgegen. Rubine, besonders aber Saphire und Smaragde, seien anhaltend stark gefragt. Abzuwarten bleibt, ob und wie sich die Probleme in der Euro-Zone auf das Messegeschäft in Idar-Oberstein auswirken. Rund 20 Fachjournalisten und noch dazu zwei japanische Fernsehsender haben sich angemeldet. Für sie gibt\'s heute Abend ein schottisches Essen nebst Whisky-Verkostung auf der Kyrburg in Kirn. Seit vielen Jahren fester Bestandteil des Rahmenprogramms ist das Golfturnier um den Intergem-Cup am Sonntag ab 8 Uhr auf der Anlage in Kirschweiler.
Außerdem steht seit Donnerstag das Ergebnis beim 43. Deutschen Schmuck- und Edelsteinpreis und beim 24. Nachwuchswettbewerb für Edelstein- und Schmuckgestaltung fest. Wer die Preise und Belobigungen erhält, bleibt bis zur Feier am Freitag, 30. November, im Stadttheater geheim. Jörg Lindemann, Geschäftsführer des beide Wettbewerbe ausrichtenden Bundesverbandes der Edelstein- und Diamantindustrie, hat vorab aber schon verraten, dass ein Designer aus der Region den Schmuckpreis gewonnen hat und einheimische Gestalter zudem vordere Plätze im mit insgesamt 3000 Euro dotierten Nachwuchswettbewerb belegen. kuk

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