Horath: Schöne Ausblicke — gute Organisation

Horath : Schöne Ausblicke — gute Organisation

Bei der 27. Frühlings­wanderung der Verbandsgemeinde Thalfang, dem Auftakt der Wanderwochen der Nationalparkregion, waren die Teilnehmer rund um Horath unterwegs.

Gleich nach der offiziellen Begrüßung, umrahmt von den Thalfanger Jagdhornbläsern, ging es auch schon los. Zwar etwas später als geplant, aber das Viertelstündchen machten die Teilnehmer der 27. Frühlingswanderung der Verbandsgemeinde (VG) Thalfang schnell wieder gut. Bereits nach einer halben Stunde erwartete sie ein solides Hunsrücker Bauernfrühstück am Horather Sportplatz. Jeder der etwa 250 Wanderer konnte sich Brote mit Hausmacherwurst, Würstchen, frische Milch und Streuobstwiesen-Viez schmecken lassen. Auf den Regen, der sie vom Sportplatz aus begleitete, hätte wohl jeder lieber verzichtet. Dennoch entschieden sich nur wenige, die zu „Wegekreuzen rund um Horath“ führenden elf Kilometer abzukürzen.

Burkhard Graul, Erster VG-Beigeordneter, würdigte die Bereitschaft der Gemeinde und ihrer Vereine, die Wanderung zu organisieren,  ebenso wie die Unterstützung der Schirmherren. Den Jagdpächtern Luciana und Martin Volmer sowie Otto Franz war laut Ortsbürgermeister Egon Adams die Wildgulaschsuppe am Mittag zu verdanken. Die Zahl der Helfer beziffert Adams auf „mindestens 50“, die sich vorab um die Wanderstrecke oder um Frühstück, Bewirtung, Auf- und Abbau der Zelte und der Sitzmöglichkeiten in der Hochwaldhalle kümmerten.

Gute Stimmung gibt es auch in Steigungsstrecken. Im Hintergrund rechts zu sehen ist Horath, links das Drahtwerk. Foto: Ursula Schmieder

Etliche der Wanderer sind schon seit vielen Jahren immer wieder  bei den durch die gesamte VG führenden Frühlingswanderungen mit dabei. Darunter Mitglieder des Wandervereins Güdesweiler, St. Wendel, der bereits zum 19. Mal per Bus anreiste. „Den Leuten gefällt´s – und solange kommen wir immer wieder“, begründete Vorsitzender Karl Heinz Wern. Die ganze Atmosphäre sei einfach schön, ebenso wie die immer wieder gebotenen Ausblicke. Und die Wanderungen seien gut organisiert. Edith und Herbert Becker aus Wittlich, ebenfalls treue Frühlingswanderer, sehen das genauso: Die Touren seien immer „wunderbar – sonst würden wir nicht so oft herkommen“. Und auch für eine Piesporter Männergymnastikgruppe, die sich mit ihren Frauen anschloss, war es nicht die erste Wanderung in den nahen Hunsrück, wie Irmgard und Dietfried Hönig aus Trittenheim erzählten. Daniel Thiel, Touristinformation Thalfang, freute sich über die gelungene Auftaktveranstaltung der Wanderwochen, der Nationalparkregion Hunsrück-Hochwald, die bis zum 12. Mai laufen. Mit Teilnehmern aus der Region seien auch wieder viele Feriengäste dabei gewesen, begleitet von Wanderführer Edgar Schmidt. Theo Anell, Förster des Nachbarreviers Thalfang, steht Großveranstaltungen wie diesen grundsätzlich offen gegenüber. Wichtig sei nur, den Streckenverlauf vorab abzustimmen. Größere Gruppen müssten geführt werden, um  beispielsweise brütende Vögel zu schützen.

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