Schöppchen und Schnäppchen

Vom Schöppchen zum Schnäppchen - das funktionierte in Traben-Trarbach auch umgekehrt. Traditionell öffneten die Winzer am Himmelfahrtswochenende ihre Weinkeller, und am Freitag konnte bis 22 Uhr nach Herzenslust in beiden Stadtteilen eingekauft werden.

Traben-Trarbach. (GKB) Neun Winzer waren es in Wolf und 13 in Traben-Trarbach, die ihre feinen Weine und dazu passende kulinarische Köstlichkeiten reichten. Bei frühsommerlichem Wetter wurden die edlen Tropfen in lauschigen Höfen und liebevoll geschmückten Kellern verkostet. "Ich glaube, ich trinke keine andere Rebsorte mehr als den Riesling", sagte ein Gast aus Leipzig.

Reges Treiben herrschte jedoch nicht nur in den Weingütern, sondern auch in den Geschäftstraßen des Städtchens. Schon im vergangenen Jahr waren die langen Verkaufsabende bei den Kunden gut angekommen; jetzt ergänzten sich offene Keller und offene Geschäfte auf perfekte Weise. Auf das Schnäppchen konnte mit einem Schöppchen angestoßen werden, und auch nach dem Schöppchen ließ es sich im Städtchen noch beschwingt bummeln. Den Einheimischen und Gästen gefiel es, bis in den späten Abend hinein in Ruhe einkaufen zu können.