Schüler besuchen KZ-Gedenkstätte Hinzert

Schüler besuchen KZ-Gedenkstätte Hinzert

Bernkastel-Kues 15 Jahre ist Peter Hassall, als er nach missglücktem Fluchtversuch über den Ärmelkanal zusammen mit seinem Freund Maurice als sogenannter Nacht- und Nebel-Häftling ins KZ Hinzert verschleppt wird. Maurice überlebt die Torturen nicht.

Peter entschließt sich mehr als 40 Jahre nach seiner Befreiung, seine Erlebnisse zu veröffentlichen. Etwa so alt wie die beiden englischen Jungen von der Insel Jersey sind die Schüler der beiden Klassen der Burg-Landshut-Schule aus Bernkastel-Kues, die im Rahmen ihres Geschichtsunterrichts das ehemalige SS-Sonderlager und KZ Hinzert besuchten, und versuchten, sich ein Bild vom alltäglichen Leid der Verfolgten zu machen. Das Lager der Deutschen Arbeitsfront wurde 1938 für Arbeiter des Westwalls errichtet. Es war zur "disziplinarischen Behandlung" und "dreiwöchiger Umerziehung" von sogenannten "Arbeitsscheuen" bestimmt, die zur Arbeit am Westwall oder den Reichsautobahnen zwangsverpflichtet waren.
(red)/Foto: privat

Mehr von Volksfreund