1. Region
  2. Mosel, Wittlich & Hunsrück

Schüler gewinnen Europäischen Freundschaftspreis

Schüler gewinnen Europäischen Freundschaftspreis

Für hervorragende Ergebnisse in zwei Solarboot-Wettbewerben erhalten vier Schüler aus Bernkastel-Kues eine in diesem Jahr erstmals vergebene Auszeichnung: Mit ihrem Boot "Monotilt" haben sie bei den Rennen in Koblenz und Colmar-Berg überzeugt.

Bernkastel-Kues. Nicht erst seit kurzer Zeit setzt auch die Politik auf regenerative Energien. Aus diesem Grund fördert die öffentliche Hand den Bau von Solaranlagen, die die Sonne als Energiequelle der Zukunft nutzen.
Dass man mit der Sonne sogar Boote antreiben kann, zeigen zwei Wettbewerbe, die in der Region veranstaltet werden. Bereits seit dem Jahr 2006 wird in Koblenz auf dem Moselstausee der Solarboot-Cup Rheinland-Pfalz veranstaltet. In dem Wettbewerb, der zunächst nur für Schulen gedacht gewesen war, jedoch später offen ausgeschrieben worden ist, wird das beste solarbetriebene Modellboot gesucht. Sein luxemburgisches Pendant, den Sun-Cup, gibt es seit 2008. Er findet in Colmar-Berg statt.
Sieg im Solarboot-Cup 2008


Gewertet werden in beiden Wettbewerben Rennen, Slalom, Design, Dokumentation zum Bootsbau, Herstellung eines Plakates und Test des Solarbootes auf einem eigens dafür angefertigten Prüfstand.
An beiden Wettbewerben hat jetzt ein schulartübergreifendes Team erfolgreich teilgenommen: zwei Schüler des Nikolaus-von-Kues-Gymnasiums, die im Jahr 2008 schon einmal den Sieg im Solarboot-Cup errungen haben, und zwei Auszubildende des Unternehmens RWE Power, die an der Berufsbildenden Schule in Wittlich unterrichtet werden. Die jungen Bootsbauer Lukas Linden, Björn Ringeisen, Fabian Lind und Robin Arnoldi konnten bei beiden Rennen mit ihrem Boot überzeugen. Mit ihrem Boot "Monotilt" haben sie den in diesem Wettbewerb erstmals vergebenen "Europäischen Freundschaftspreis" für das in beiden Wettbewerben erfolgreichste Team gewonnen. Finanziell unterstützt wurde das Team bei der Anfertigung des Bootes durch den Verein der Freunde und Förderer des Nikolaus-von-Kues-Gymnasiums. red