Schwarzenborn bekommt einen Spielplatz
Der neue Dorfanger und die Pflegearbeiten öffentlicher Orte im Dorf waren am Dienstag Thema einer Bürgerversammlung und der anschließenden Gemeinderatssitzung in Schwarzenborn.
Schwarzenborn. (jaw) Der neue Dorfanger, der im nächsten Jahr entstehen soll, war das zentrale Thema der Gemeinderatssitzung in Schwarzenborn am vergangenen Dienstag. Im Vorfeld hatten Einwohner die Möglichkeit, in einer Bürgerversammlung über das Projekt "Dorfanger" und die Übernahme von Plegearbeiten im Ort zu diskutieren.
Über einen Fußweg wird der neue Dorfanger von zwei Seiten erreichbar sein. Die angrenzende Trockenmauer soll teilweise repariert werden. Außerdem soll auf dem Anger ein Spielplatz mit Schaukel, Klettergerüst und Rutsche entstehen. Auch ein Schacht für den Maibaum, eine Grillstelle und sein bedachter Unterstand sind geplant.
Für den Bau des neuen Dorfangers in Schwarzenborn hat das Land Rheinland-Pfalz 15 000 Euro an Zuschüssen bewilligt. Unter anderem soll mit diesem Geld eine Firma bezahlt werden, die den Weg errichtet und die Trockenmauer saniert. Den Maibaumschacht, die Grillstelle und den Unterstand wollen die Schwarzenborner in Eigenleistung bauen. Gleiches gilt für die Spielgeräte, die bis auf die Rutsche bereits vorhanden sind.
Wer in Schwarzenborn Orte wie den Friedhof oder den Platz an der Kirche pflegt, war in der vergangenen Zeit nicht mehr eindeutig zu erkennen. Um eine Firma mit der ständigen Pflege der öffentlichen Plätze zu beauftragen, fehlt der Gemeinde das Geld.
Ursprünglich war angedacht, eine Person mit der Pflege zu beauftragen und geringfügig dafür zu entlohnen. Da sich auf dieses Gesuch niemand meldete, hat der Gemeinderat nun geplant, dass Schwarzenborner Bürger Patenschaften übernehmen sollen. Demnach werden ein oder mehrere Bürger für die Pflege jeweils eines Ortes verantwortlich sein. Bürgermeister Jörg Klein wird zu diesem Thema einen Flyer an jeden Haushalt verteilen.
Zum 31. März 2009 wird Forstrevierleiter Diethelm Menzel in den Ruhestand verabschiedet. Nachdem die Gemeinden Meerfeld, Bettenfeld und Eisen schmitt einer Kommunalisierung der Stelle des Forstamtsleiters zugestimmt hatten, tat dies nun auch der Schwarzenborner Gemeinderat.
Nach einem Konzept der Verbandsgemeinde werden der nachfolgende Forstamtsleiter und die derzeit zwei Forstarbeiter künftig bei einem neu gegründeten Zweckverband beschäftigt sein, in dem alle vier Gemeinden im Bereich des Forstreviers gleichberechtigt vertreten sind. Über eine Zweckverbandsordnung wird der Gemeinderat in seiner nächsten Sitzung entscheiden.