Schwein und Wein schmeckt fein

WITTLICH. (mai) Der Säubrenner-Stägken ist eine Erfolgsstory. Ihr soll eine zweite folgen: die vom Säubrenner-Spieß. Er wird ab Sonntag von sieben Gastronomen angeboten.

Pfiffig nannte Bürgermeister Ralf Bußmer die Idee von der gemeinsamen Vermarktung des Säubrenner-Spießes bei dessen Präsentation. Doch nicht nur die Idee hatte es dem Bürgermeister angetan, auch das in der Alten Holzindustrie präsentierte Mahl mundete ihm vorzüglich. "Das ist imagebildend", sagte er. Nach dem Säubrenner-Stägken, der sich laut Karsten Mathar vom Verein Stadtmarketing in den drei Wittlicher Metzgereien gut verkauft, soll auch der Säubrenner-Spieß vom guten Image der Kirmes zehren. Gleichzeitig soll der Leckerbissen auf dieses Ereignis hinweisen. Der Spieß besteht aus Schweinerücken- und Schweinefilettranchen. Dazu werden Zwiebeln gereicht, die mit Wittlicher Riesling abgelöscht wurden, sowie Beilagen nach Art des Hauses, beispielsweise Kartoffelecken oder Rösti, Salat oder Bohnen. Er wird ab Sonntag in folgenden Wittlicher Betrieben angeboten: Alte Holzindustrie, Altes Gasthaus Müller, Bungert Restaurant Tavola, Gasthaus Schneck, Hotel Lindenhof und den Restaurants Bürgerstube und Daus. Die Idee zum Säubrenner-Spieß kam aus der Runde der Gastronomen. Karsten Mathar hatte die Koordination übernommen und bei den 25 Wittlicher Betrieben nachgefragt, sieben beteiligen sich bislang an dem Projekt. Sie alle bieten den Spieß zum Einheitspreis von 9,80 Euro an. Eine eigene Werbung für den Spieß bei deutschen und niederländischen Busbetrieben ist laut Mathar in Vorbereitung. Des Weiteren wird der Spieß auch offiziell beim Patentamt angemeldet.

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