Schwierige Zeiten für Müllmänner

Schwierige Zeiten für Müllmänner

Der Zweckverband Abfallwirtschaft Region Trier appelliert an die Bürger zu räumen und zu streuen. Es könne sein, dass die Müllfahrzeuge Straßen nicht bedienen, wenn das zu gefährlich sei.

Bernkastel-Wittlich. Schnee und Glatteis führen in diesen Wochen oft dazu, dass in einigen Straßen im Entsorgungsgebiet des Zweckverbandes Abfallwirtschaft Region Trier (ART) die Abfälle nicht wie gewohnt eingesammelt werden können. Grund dafür ist, dass Straßen, Wendeplätze und Behälter mit Schnee zugeschaufelt oder Straßen nur schlecht oder gar nicht geräumt und gestreut werden. Die ART weist in diesem Zusammenhang ausdrücklich auch auf die Räum- und Streupflicht hin.
Kein Anspruch auf Abholung


Selbst wenn ordnungsgemäß geräumt und gestreut sei, könne die Abholung in der gesamten Straße ausfallen, wenn einige Abschnitte ein gefahrloses Befahren und Begehen nicht zulassen. "Die Fahrer übernehmen die Verantwortung für ihr Fahrzeug und die mitfahrenden Müllwerker. Sie entscheiden, wo es aufgrund der Witterungsverhältnisse zu gefährlich ist", erklärt Nadine Büdinger, Pressesprecherin der ART, und bittet darum, Verständnis für die jeweilige Entscheidung aufzubringen.
Es bestehe kein vertraglicher Anspruch darauf, dass die ausgefallene Abfuhr zeitnah nachgeholt werde. Dies sei wegen der vollen Tourenpläne leider nicht möglich.
Die Straßen oder Straßenabschnitte, die nicht befahren werden können, seien der ART beziehungsweise den Entsorgungsunternehmen bekannt, so dass dort bei der nächsten regulären Abfuhr zu den Tonnen auch geeignete Behältnisse wie handelsübliche Kunststoffsäcke für Restabfälle oder Papiersäcke und Kartons für Papier ausnahmsweise hinzugestellt werden dürfen.
Dabei ist darauf zu achten, dass die dazugestellten Säcke oder Kartons eindeutig den richtigen Tonnen zugeordnet werden können. In der Stadt Trier und den Landkreisen Trier-Saarburg, Bernkastel-Wittlich und Vulkaneifel dürfe die zusätzlich bereitgestellte Menge das Volumen der jeweils aufgestellten Behälter nicht überschreiten. Ein Anruf beim oder eine E-Mail an den Zweckverband sei nur notwendig, wenn es sich um Sperrabfälle, Elektrogeräte oder Gartenabfälle handelt, die in der Stadt Trier oder im Landkreis Trier-Saarburg wegen Eis und Schnee nicht abgeholt werden konnten. Diese müssen am Abfall-Telefon erneut angemeldet werden.
Tonne mit Pappe auslegen


Aufgrund der frostigen Temperaturen könne es außerdem vorkommen, dass die Abfälle in der Tonne festfrieren und beim Entleeren hängenbleiben. Um dem vorzubeugen, kann der Boden der Tonne mit Pappe ausgelegt werden. Als hilfreich erweist es sich auch, die festgefrorenen Abfälle vor der Entleerung mit einem Stock oder Besenstiel zu lockern. red
Bei Unklarheiten und Fragen stehen die Mitarbeiter des Abfall-Telefons unter Telefon 0651/9491414 oder E-Mail info@art-trier.de zur Verfügung.

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