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Schwimmstege für Kröv, Kinheim und Reil

Schwimmstege für Kröv, Kinheim und Reil

In Kürze werden die drei Moselorte der Verbandsgemeinde Kröv-Bausendorf mit einem neuen attraktiven touristischem Angebot aufwarten. In einem Gemeinschaftsprojekt der Verbandsgemeinde Kröv-Bausendorf werden in den Gemeinden Kröv, Kinheim und Reil in den nächsten Wochen schwimmende Anlegestege installiert, die für eine Belebung des Wassersports auf der Mosel sorgen sollen.

Kröv. (khg) Im Jahr 2006 wurde dieses Projekt als Infrastrukturmaßnahme im Rahmen der Gesamtentwicklung als Teil des überregionalen Projektes "Wasserwanderroute der Mosel" angestoßen. Als Projekt der Verbandsgemeinde Kröv-Bausendorf wurde zunächst für die Gemeinde Kröv eine feste Steganlage geplant, für die übrigen beiden Gemeinden war schon bei Beginn der Planung je eine schwimmende Steganlage vorgesehen. Im September 2007 wurde diese Planung nochmals überprüft. Dabei stellte das Planungsbüro für Kröv fest, dass eine feste Steganlage wegen der in Kröv vorherrschenden geringen Wassertiefe schlecht zu realisieren sei (der TV berichtete). Aufgrund dieser Feststellung werden durch das Planungsbüro Steinbrunn (Hillesheim) für die drei Moselgemeinden jeweils eine 30 Meter große schwimmende Kombi-Steganlage konzipiert. Die Gesamtkosten der Anlagen werden sich bei 110 000 Euro einpendeln, wobei Fördermittel des Landes in Höhe von 65 Prozent und von der Verbands gemeinde Kröv-Bausendorf von zehn Prozent erwartet werden.Nach der Ausschreibung der Steganlagen wurde die Firma PonSys (Senftenberg) als wirtschaftlichster Anbieter mit der Installierung der Anlagen beauftragt. Vor der Installation hat die Lieferfirma die Stegelemente in Kröv den beteiligten Ortsbürgermeistern, verschiedenen Ratsmitgliedern und Bürgermeister Otto Maria Bastgen vorgestellt. Es handelt sich bei den schwimmenden Steganlagen um verzahnte Ponton-Kombi-Würfel aus dichtem Polyethylen mit hoher Molekularmasse in den verschiedensten Farbtönen. Nach Aussage der Lieferfirma sind die Pontonwürfel umweltfreundlich und einfach auf- und abzubauen.Bürgermeister Otto Maria Bastgen geht davon aus, dass die Steganlagen zum Anfang der Fremdenverkehrssaison den Wassersportfreunden zur Verfügung stehen.