Seit 50 Jahren im Dienst des Herrn

Seit 50 Jahren im Dienst des Herrn

Zusammen mit vielen Heimbewohnern des St. Nikolaus-Hospitals, Verwandten, Freunden, Geistlichen und Gläubigen aus dem Umkreis von Bernkastel-Kues sowie aus seinen ehemaligen Wirkungsstätten hat Rektor Leo Hofmann in der Kapelle des Cusanusstiftes sein goldenes Priesterjubiläum gefeiert.

Bernkastel-Kues. Der festliche Gottesdienst wurde musikalisch begleitet von den acht Sängern des jungen Gesangsensembles des Kreis-Chorverbandes Bernkastel-Wittlich unter der Leitung von Ingrid Wagner. In diesem Rahmen feierte der aus Nauroth im Westerwald stammende Leo Hofmann seine Priesterweihe, die vor 50 Jahren in der hohen Domkirche zu Trier stattfand.
Im Anschluss an seine vierjährige Zeit als Kaplan in Bad Kreuznach folgte von 1968 bis 1986 eine langjährige Tätigkeit als Lehrer für katholische Religion, Deutsch und Kunstgeschichte in Dillingen an der Saar sowie von 1986 bis 2011 als Pfarrer in Marpingen. Zusätzlich übernahm Leo Hofmann von 1987 bis 2004 noch das Amt des Dechanten im Dekanat St. Wendel. Nach seinem Eintritt in den Ruhestand wurde er im Jahr 2011 zum 56. Rektor des St. Nikolaus-Hospitals/Cusanusstifts in Bernkastel-Kues gewählt. Zu seinen dortigen Aufgaben als Leiter des Hospitals gehören unter anderem die seelsorgerische Betreuung der Bewohner des Altenheimes sowie die Bewahrung des cusanischen Erbes.
In der Festpredigt ging der aus Neumagen-Dhron stammende und im Priesterseminar in Lantershofen bei Bad Neuenahr wirkende Regens Michael Bollig der Frage nach, worauf es heute im priesterlichen Dienst ankommt. Dabei konnte er mit Blick auf die Bereiche Bildung, Seelsorge und Glauben viele Parallelen zwischen dem Leben des Kardinals Nikolaus von Kues und Rektors Leo Hofmann aufzeigen. Wie sich zum Beispiel Nikolaus von Kues als guter Seelsorger um die konkreten Belange der einfachen Menschen kümmerte und keine Mühen scheute, um sie in der Predigt im Glauben zu unterweisen, so habe auch Leo Hofmann stets großen Wert auf die Verkündigung des Glaubens in der Predigt gelegt, damit die Menschen "ihren Glauben gut leben und verstehen können und daraus Kraft und Halt für ihre menschliche Existenz erfahren."
Zum Schluss lud Rektor Hofmann alle zu einem kühlen und erfrischenden Glas Stiftswein sowie einem kleinen Imbiss in den Kreuzgang des Hospitals ein.
red

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