Seit 50 Jahren steht die Kirche im Dorf

Seit 50 Jahren steht die Kirche im Dorf

Ein feierliches Hochamt war der Höhepunkt des 50. Jubiläumsfests der Pfarrkirche St. Maria-Magdalena in Lüxem. Der Bibelvers auf dem Grundstein "Die Freude an Gott ist unsere Kraft" war Thema des Gottesdienstes und Leitgedanke des Festes.

Wittlich-Lüxem. Die Eucharistiefeier wurde musikalisch mitgestaltet von der Chorgemeinschaft Bombogen-Lüxem unter der Leitung von Hans-Jakob Vleeming und Manfred Ambrosius an der Orgel. In seiner Predigt würdigte der heutige Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft Wittlich, Bruno Comes, alle, die damals am Bau der Kirche durch persönlichen Einsatz oder mit Spenden beteiligt waren. Ein besonderer Dank galt dem damaligen Pastor Jakob Mohr, der stets unter den Handwerkern zu finden war. Der Baustil der Kirche, die mit einem Zeltdach überspannt ist, bringt Kerngedanken des zweiten Vatikanischen Konzils zum Ausdruck: Die Kirche ist auf dem Weg, als "pilgerndes Gottesvolk". Wenn sich viele Menschen engagieren und ihre Fähigkeiten einbringen, entsteht ein Haus aus lebendigen Steinen, dann hat Kirche Zukunft. Diese Gedanken wurden bei den im Anschluss an den Gottesdienst vorgetragenen Grußworten auch von Prälat Dr. Herbert Hoffmann aufgegriffen. Als "Sohn" der Pfarrgemeinde konzelebrierte er im Festgottesdienst, ebenso wie Pater Uwe Barzen, der aus der Filiale Flußbach stammt und die ehemaligen Seelsorger Heinrich Ewen, Rudolf Halffmann und Josef Karst. Als Diakon assistierte Arnulf Schmitz.
Gratulationen und gute Wünsche für die Zukunft wurden von Peter van der Heyde als Ortsvorsteher von Lüxem und dem Bürgermeister von Flußbach, Hans-Josef Drees, vorgetragen.
Das Fest wurde anschließend im Pfarrheim und Pfarrhof weitergeführt mit einem Frühschoppen des Musikvereins Lüxem unter der Leitung von Stefan Barth. Die "Lüxemer Frauen" verkauften ihre selbstgefertigten Kränze für einen guten Zweck.
Eine Bilderschau über das pfarrliche Leben in der Vergangenheit weckte vor allem bei älteren Festbesuchern schöne Erinnerungen. Das Meßdienerleitungsteam beteiligte sich mit Spiel- und Bastelangeboten für Kinder. red