Sieben Gruppen in Wintrich profitieren auf einen Streich

Sieben Gruppen in Wintrich profitieren auf einen Streich

Die Premiere des "1. Wintricher Adventskalenderfensters" ist ein voller Erfolg gewesen. Besucher der vielfach auf private Rechnung ausgerichteten abendlichen Treffen spendeten insgesamt 1230 Euro, die nun sieben verschiedenen Gruppen im Ort zugute kommen.

Wintrich. Die Augen der jungen Leute strahlen ebenso wie die der Älteren bei der symbolischen Preisübergabe. Für Jungs gibt es Netze und Fußbälle, für Kinderchorleiterin Ingrid Franzen Musik-CDs und für das Senio renteam ein gebasteltes Schiff als Idee für den nächsten Ausflug. Insgesamt bedachte das Organisationsteam des "1. Wintricher Adventskalenderfensters" sieben Adressaten. Sie profitieren von spendablen Besuchern und Ausrichtern wie der 86-jährigen Alwine Scherer, die das erste Fenster geöffnet hatte. Trotz freiwilliger Verpflichtungen, wie Glühwein oder Plätzchen anzubieten, waren die 24 Termine im Nu vergeben.
Dank des gemeinschaftlichen Engagements konnten 1230 Euro redlich verteilt werden. Statt Bargeld überreichte das Orga-Team symbolisch Herzenswünsche, deren Realisierung aus dem Spendentopf bezahlt wird. Für die Fußballjungs gab es Geschenke für 110 Euro - für alle anderen für jeweils 188 Euro.
Die Jugendfeuerwehr kann damit ihr Zeltlager-Budget aufstocken, wie das erhaltene Mini-Zelt signalisierte. Grundschulleiterin Ursula Casel nahm Kinderspiele entgegen und Burkhardt Kullik einen - noch leeren - Benzinkanister für die ehrenamtlichen Fahrer des "Wintricher Netzes". Für den Jugendraum in Wintrich, dessen Toiletten seit Jahren Baustelle sind (der TV berichtete), gab es zweierlei: Auf private Rechnung vorab gekaufte Fliesen plus den kompletten Spendenanteil für Toilette und Waschbecken. Laut Werner Marginet wollen Eltern diese einbauen und anschließend auch fliesen. Der Raum selbst ist dank zupackender Jugendlicher und Erwachsener seit einem Jahr renoviert. urs