Sieben Meter hohe Weihnachtspyramide ist da, jetzt fehlen nur noch die Figuren

Sieben Meter hohe Weihnachtspyramide ist da, jetzt fehlen nur noch die Figuren

Die Idee gärt seit sieben Jahren, nun könnte sie schon in diesem Jahr durch einen glücklichen Zufall real werden: Der Werbekreis will auf dem Weihnachtsmarkt eine zweistöckige Pyramide aufstellen. Das Grundgerüst ist da - jetzt geht es in die Planung.

Bernkastel-Kues. In einer Halle steht sie schon: eine Holzpyramide in drei Teilen. Vier Meter Durchmesser und gut sieben Meter hoch ist sie mit ihrem Untergestell, dem oberen Gestell und dem Propeller. Eine echte Weihnachtspyramide eben, so wie man sie daheim an Weihnachten auf dem Tisch stehen hat oder wie sie auch in anderen Städten in großer Variante wie in Trier zu bewundern ist.
"Das war ein glücklicher Zufall, dass wir dieses handgemachte Stück aus Longkamp erwerben konnten", berichtet Werbekreis-Vorsitzender Frank Hoffmann. 800 Euro wurden dafür bezahlt - reine Materialkosten und damit wirklich ein Schnäppchen. "Dieses Stück wurde für den Karneval angefertigt zum Thema Windkraft. Da die Longkamper es nicht mehr brauchten, passte das perfekt", so Hoffmann.
Mannshohe Figuren


Denn die Idee, mit einer Pyramide noch einen weiteren Anziehungspunkt für den malerischen Weihnachtsmarkt in der Bernkasteler Altstadt zu installieren, die gärt schon länger: "Vor sieben Jahren lag das mal auf dem Tisch. Wir haben auch Ideen, wie die Figuren darauf aussehen sollten, und hatten uns ein Angebot eingeholt. Das war aber dermaßen indiskutabel teuer, dass die Unterlagen wieder im Schrank verschwanden."
Wolfgang Pastor, ehemaliger Vorsitzender des Werbekreises, ist ebenfalls begeistert von der Idee: "Wir wollen Figuren schnitzen lassen, die Berufsgruppen wie Winzer, Handwerker und die Hotellerie repräsentieren. Dann soll auf der nächsten Ebene die Kultur der Stadt unter anderem mit Cusanus, dem Kurfürsten und der Mosella hervorgehoben werden." Momentan sei man mit Hochdruck dabei, jemanden zu finden, der nach den bereits gezeichneten Figuren diese in fast Lebensgröße schnitzen kann. "Vom alten Karussell werden wir wahrscheinlich den Motor zum Drehen einsetzen können." Auch die Sponsorensuche sei gestartet.
Am Bärenbrunnen


Dabei gibt es noch eine kleine Hürde zu überwinden: "Da das Stück zu groß ist, um es an den Bärenbrunnen zu bekommen, wo wir es gerne aufstellen möchten, muss es zunächst einmal halbiert werden", sagt Hoffmann. Und die Hälften würden vor Ort vereint werden.
Auf jeden Fall wird das neue attraktive Schmuckstück Farbe erhalten. Angedacht sei eine weiße Grundierung gepaart mit den Weihnachtsfarben Rot und Grün. jo

Mehr von Volksfreund