Siegelbruch: Ein Freispruch und eine Verurteilung

Amtsgericht Wittlich : Siegelbruch: Ein Freispruch und eine Verurteilung

Ein 70-Jähriger ist vom Wittlicher Amtsgericht verurteilt worden, weil er bei einer Pfändung Widerstand geleistet und einen Beamten beleidigt haben soll.

120 Tagessätze zu je 40 Euro: Dazu ist ein 70-Jähriger vom Wittlicher Amtsgericht wegen Siegelbruchs in zwei Fällen sowie Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte in Tateinheit mit Beleidigung verurteilt worden. Obwohl ein Beamter im April einen Traktor des Mannes gepfändet und deshalb Pfandsiegel daran angebracht hatte, soll der 70-Jährige diese Siegel beschädigt haben und anschließend mit dem Traktor davongefahren sein. Kurze Zeit später soll der Beamte den Traktor wieder versiegelt haben. Der Mann soll das Fahrzeug dann erneut genutzt haben. Als der Beamte dem 70-Jährigen ein Schreiben zustellen wollte, soll dieser ihn beleidigt, angerempelt und geschubst haben sowie mit einer Schaufel auf ihn zugegangen sein.

In einem weiteren Verfahren wegen Siegelbruchs ist ein 31-Jähriger freigesprochen worden. Dort ging es um die Beschädigung von Pfandsiegeln an zwei Autos.

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