So soll das Wittlicher Kino aussehen

Kostenpflichtiger Inhalt: Wittlich : Fünf Säle und ein Restaurant: So soll das Wittlicher Kino aussehen

Wie aus einem Luftschloss ein Kinopalast wird: Nach Jahren des Verhandelns und Planens wird die von vielen herbeigesehnte Freizeiteinrichtung in Wittlich langsam, aber sicher Realität. Jetzt wurde auch bekannt, wie der Neubau neben dem Eventum aussehen soll und welches Gastronomiekonzept darin umgesetzt wird.

Jetzt wird es mit dem Wittlicher Kino langsam konkret. Nach dem ersten Spatenstich rückt an diesem Montag der Bagger an. Dann kann mit den Erdarbeiten begonnen werden. „Wir freuen uns, dass die Wittlicher Bürger sehen, dass es mit dem Kino vorangeht“, sagt Kurt Römer dem Volksfreund, der gemeinsam mit Partnerin Heike Müller den Kinopalast Eifel-Mosel bauen und betreiben will. Die beiden sind alte Hasen in dem Metier. Denn sie sind auch federführend im  Kinopalast Vulkaneifel in Daun.

Das neue barrierefreie Kino soll auf 2100 Quadratmetern fünf Säle mit insgesamt rund 600 Plätzen bieten. Die Investitionssumme wird auf fünf Millionen Euro geschätzt. Generalbauunternehmer für den Rohbau ist die Firma Weiler Bau aus Bitburg.

Und auch wenn sich die Wittlicher Cineasten noch etwas gedulden müssen: Das Ende der kinoarmen Zeit – immerhin gab es bislang noch das Open-Air-Kino im Wittlicher Stadtpark und das Winter-Kino im Casino – ist absehbar. Noch vor Ostern soll das Kino auf dem ehemaligen Gelände des Postverteilzentrums eröffnet werden. Römer weiß auch nach eigener Aussage, mit welchem Film er starten will. Aber den Titel verrät er noch nicht. Vom Konzept her haben sich Römer und Müller einiges einfallen lassen: Neben den aktuellen Blockbustern wollen die beiden unter anderem Filmpremieren in Anwesenheit der Darsteller oder der Regisseure sowie Live-Übertragungen von Opern, etwa aus der Metropolitan Opera (MET) in New York, und auch Schulkino anbieten.

Auch das Geschwisterpaar Fatma  und Ismail Bayindir freut sich auch den Kinostart. Denn es betreibt künftig die Gastronomie im Kinopalast unter dem Label „Burger House“, das den Wittlichern 2015 ein Begriff ist. Denn damals hat die Familie ein Lokal dieses Namens in der Wittlicher Beethovenstraße eröffnet. Ihr Markenzeichen sind neben den Burgern originelle Cocktails und selbstgemachte Limonaden. Vor zwei Jahren kam ein weiteres „Burger House“ in Trier hinzu. Für den Standort Wittlich ist Fatma Bayindir zuständig, für den Ableger in Trier der Bruder. #

Anders als mancher es vielleicht vermutet, handelt es sich nicht um ein Franchiseunternehmen. „Wir sind ein richtiger Familienbetrieb“, sagt Fatma Bayindir. Auch Vater und Mutter arbeiten im Unternehmen mit. Vor 16 Jahren sind die Bayindirs von Traben-Trarbach nach Wittlich gezogen.

Die Gastronomie am Kinopalast wird deutlich größer als in der Beethovenstraße. Das „Burger House“ hat künftig eine Gesamtfläche von 400 Quadratmeter, 300 entfallen auf der Restaurant. Knapp 100 Gäste können künftig gleichzeitig im Restaurant essen. Etwa 50 Sitzplätze sind auf einer Terrasse vorgesehen. Auch eine große Bar ist geplant. Und wie das Ganze aussehen soll, verraten sie auch bereits (siehe Skizze).

Noch ist außer den Bauzäunen nicht viel zu erkennen. Im Hintergrund  steht das Eventum. Foto: Ilse Rosenschild

Im Übrigen brauchen sich die Stammkunden am alten Standort keine Sorgen machen. „Wir werden dort weitermachen“, versichert die Geschäftsfrau, „allerdings mit einem völlig neuen Konzept“. Doch darüber spricht sie noch nicht.

Mehr von Volksfreund