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Sonderausstellung mit 33 Ikonen aus dem 18. und 19. Jahrhundert

Sonderausstellung mit 33 Ikonen aus dem 18. und 19. Jahrhundert

Bereits zum siebten Mal hat das Ikonenmuseum der Stadt Frankfurt/Main Ikonen für eine Sonderausstellung in Traben-Trarbach zur Verfügung gestellt. Sie sind im Haus der Ikonen zu sehen.

Traben-Trarbach. Die Ausstellung zeigt Ikonen von Christus vor seiner Geburt durch die "Gottesmutter des Zeichens", während seines Lebens durch die Ikone "Heilung der blutflüssigen Frau" bis zu "Die Kreuzigung Christi", einer Staurothek-Ikone mit einem eingelassenen Messingkreuz. Diese Ikonen dienten als Reliquiare zur Aufbewahrung von Splittern des Kreuzes Christi. Zur Eröffnung erklärte der erste Vorsitzende des Fördervereins, Johannes Werling, dass Christus-Ikonen zum zentralen Gebiet der Ikonographie gehörten und dass es durch diese Ausstellung möglich sei, zwei unterschiedliche Mal-/Schreibtechniken direkt miteinander zu vergleichen.
Gezeigt werden 33 Ikonen aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Werling bedankte sich bei der Kuratorin des Leihgebers, Alexandra Neubauer, für die Exemplare, aber auch bei den kommunalen Vertretern, dass diese, trotz der finanziellen Belastung, die Arbeit des Förderkreises unterstützten.
Er erwähnte, dass niederländische und belgische Besucher einen Großteil der Gäste des Hauses ausmachen.
Neubauer betonte, dass Ikonen bestens geeignet seien, die kulturellen Wurzeln aufzuzeigen. So erklärte sie anhand des Exemplares Mandylion, dass es in der Bibel keinen Hinweis für das Aussehen Christi gebe, dass jedoch auf dem Tuch, das von zwei Engeln gehalten wird, das Antlitz Jesu zu sehen sei, und zwar nicht von Menschenhand geschaffen.
red