SOZIALES
Zum TV-Bericht "Rettungswache zieht nach Andel" (TV vom 13./14. Juni) erreichte uns diese Zuschrift eines Lesers:
Mit großer Verwunderung habe ich oben angeführten Artikel verfolgt und erschrak ein wenig ob des geplanten Umzugs der DRK-Rettungswache ins Indu striegebiet Andel. Grundsätzlich ist ein Neubau nur zu begrüßen und lange überfällig. Es ist mir allerdings vollkommen unverständlich, wie eine Stadt mit solchem Format wie Bernkastel-Kues einen Standort, der ja nun mal nur als optimal bezeichnet werden kann, aufgibt. Weg vom optimalen, krankenhausverbundenen, zentralen Standort hin zum suboptimalen Standort an den Waldrand im Industriegebiet Andel-Mülheim. Was für eine kurzsichtige Denkweise aller, mit Verlaub, unzureichend informierter Entscheidungsträger. Alternative Standorte sind ja vorhanden. Bereits zu meiner aktiven Zeit, immerhin 35 Jahre, gab es Um- und Neubaupläne am jetzigen, sogar DRK-eigenen Standort. Als ich 1984 die Einweihung der neuen Rettungswache an einem perfekten Standort miterleben durfte, erinnere ich mich noch gut an die Worte des damaligen Landrats Dr. Gestrich: "Eine Rettungswache muss immer so nah wie möglich in Krankenhausnähe gebaut werden. Nur so ist eine gute Zusammenarbeit möglich." Hinzu kommen verlängerte Hilfszeiten für den innerstädtischen Bereich, der ja mit jährlich einigen Tausend (!) Hilfsersuchen den größten Anteil stellt. Paul Port, Rettungsassistent der Rettungswache Bernkastel-Kues im Ruhestand, Bernkastel-Kues