Spendable Bürger

BERNKASTEL-WITTLICH. (red) Wenn es im Frühling an der Haustüre läutete, standen oftmals Mitbürgern aus der Pfarrei vor der Tür, die sich ehrenamtlich als Caritas-Sammler zur Verfügung stellten und um Spenden baten. Dieses nicht selbstverständliche Engagement hat sich wieder einmal gelohnt, wie die ersten Ergebnisse zeigen, denn auch im Frühjahr 2003 erwies sich die Bevölkerung im Kreis Bernkastel-Wittlich erneut als sehr spendenbereit. "Wir wissen, dass die Sammlerinnen und Sammler einen nicht unbeträchtlichen Teil ihrer Freizeit für die Sammeltätigkeit zur Verfügung stellen", betont Hermann Barth, Geschäftsführer des Caritasverbandes im Kreis Bernkastel-Wittlich, dem es wichtig ist zu verdeutlichen, dass es sich durchaus lohnt, sammeln zu gehen: "Zum einen ermöglichen es die Sammlungsmittel, die soziale Arbeit der Pfarrei und die des Caritasverbandes zu gleichen Teilen finanzierbar zu machen, zum anderen haben wir auch in diesem Jahr wieder gehört, dass die Sammler es wieder einmal erleben konnten, dass viele ältere und einsame Menschen sich über diesen Besuch und die Möglichkeit eines kurzen Gespräches gefreut haben.Einsamkeit und Not aufspüren

"Die Caritas-Haussammlung ist so gleichzeitig eine Art von Besuchsdienst, der Begegnung und Kommunikation erlaubt und Einsamkeit und Not aufzuspüren hilft", so Hermann Barth weiter. Barth dankt Sammlern und Spendern gleichermaßen. "Die Gelder, die bei der Frühjahrs- und Herbstsammlung gespendet werden, kommen ausschließlich der sozial-caritativen Arbeit und damit Menschen in Not und in besonderen Lebenslagen zu Gute", so Hermann Barth, der fest davon überzeugt ist, dass auch in Zukunft diese Unterstützung sozial-caritativer Arbeit erhalten bleibt.