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Spezialisten der Polizei machen Sprengstoff in einem Haus in der Moselgemeinde Ensch unschädlich

Spezialisten der Polizei machen Sprengstoff in einem Haus in der Moselgemeinde Ensch unschädlich

Aufregung in Ensch (Kreis Trier-Saarburg): Bei Renovierungsarbeiten wird im Keller eines leerstehenden Mehrfamilienhauses Sprengstoff gefunden. Spezialisten der Polizei machen ihn unschädlich.



Der Sprengstoff war am Dienstag bei Renovierungsarbeiten in dem leerstehenden Haus gefunden worden. Nach den bisherigen Ermittlungen der Polizei war ein inzwischen verstorbener Sprengmeister Eigentümer des Hauses. Möglicherweise hatte er den Sprengstoff dort gelagert.

Experten des Landeskriminalamtes hatten die etwa zehn Kilogramm unterschiedlichen Sprengstoffs am Mittwochmorgen in eine nahe gelegene Kiesgrube bei Klüsserath transportiert und dort kontrolliert gesprengt. Vorsorglich waren Feuerwehr und Rettungsdienst hinzugezogen worden. Während der Sprengung war die Kreisstraße 40 von Polizeibeamten gesperrt worden.

Bei einer abschließenden Durchsuchung des Hauses wurden keine weiteren gefährlichen Stoffe gefunden. Benachbarte Häuser mussten während der Räumung nicht evakuiert werden. Die weiteren Ermittlungen werden von der Polizeiinspektion Schweich geführt.

Die Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst waren bei der Alarmierung durch die Einsatzleitstelle heute Morgen um 9.22 Uhr von einem akuten Fall ausgegangen und eilten mit Blaulicht und Sirene nach Ensch. Dort war der Sprengstoff allerdings schon sicher verladen und wartete auf die Eskortierung durch Feuerwehrleute und Sanitäter zum Sprengort. Nach Rücksprache vor Ort habe man die rund 40 Einsatzkräfte, die unter anderem aus Ensch, Schweich und Leiwen kamen, "situationsbezogen reduziert", teilte ein Wehrleiter mit.