Spezialkran hilft beim Abriss

Läuft alles nach Plan, dann wird das ehemalige Schwesternwohnheim am Cusanus-Krankenhaus in Bernkastel-Kues heute Geschichte sein. Der vor zwei Wochen begonnene Rückbau des Wohnheims ist fast geschafft.

Bernkastel-Kues. Um das ehemalige Schwesternwohnheim am Cusanus-Krankenhaus in Bernkastel-Wittlich zurückzubauen, ist schweres Spezialgerät notwenidg. Mit Hilfe einer Abbruchschere und mehreren Baggern rücken die Bauarbeiter dem Gebäude seit Dienstag, 8. Januar, auf den Leib.
Sie begannen an der Hausecke , die an der Straße Auf der Schifferei liegt. Von dort hatte sich die Abbruchschere entgegen dem Uhrzeigersinn von einem Quadranten des Hauses in den nächsten vorgearbeitet. Dabei wurde das vormals sechsstöckige Hochhaus von oben nach unten planmäßig zerlegt. Wichtig war dabei, dass keine übergroßen Bauteile und Segmente unkontrolliert nach unten stürzten.
Für zwei Tage hing eine 20 Meter hohe und circa acht Meter breite stabile Kunststoffmatte als Trümmerschutz zwischen dem ehemaligen Schwesternwohnheim und dem unmittelbar angrenzenden Ärztehaus. Um die vier Tonnen schwere Schutzmatte zwei Tage in Position zu halten, war ein Spezialkran vor Ort im Einsatz.
Schuttberge nach Andel


Läuft alles weiter nach Plan, dann werden die Abrissarbeiten noch heute beendet, teilte das Verbundkrankenhaus Bernkastel-Wittlich mit. Danach werden nach und nach die bereits grob vorsortierten Schuttberge zur Wiederaufbereitung nach Andel transportiert. Für den Abtransport werden voraussichtlich drei Lastkraftwagen im Zirkelverkehr fahren. Um den Straßenverkehr nicht unnötig zu beeinträchtigen, soll das schwere Abrissgerät Dienstagnacht, 29. Januar, abtransportiert werden. red

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