Stadtmarketing setzt auf Disney & Co.

Wittlich · Schon 430 Zuschauer haben die vier Filme angeschaut, die der Verein Stadtmarketing Wittlich in diesem Jahr gezeigt hat. Im Januar zeigt der Verein "Triff die Robinsons" und "Sushi in Suhl".

Wittlich. "Winterkino im Casino" - so lautet der Titel einer Idee des Vereins Stadtmarketing Wittlich. Bereits an zwei Terminen im November und Dezember hat am Nachmittag einen Kinderfilm und am Abend einen Film für Erwachsene angeboten.
"Mit rund 430 Besuchern liegen wir im Besucherschnitt recht gut. Erst zum Abschluss aller fünf Termine können wir sagen, ob wir die Veranstaltungsreihe im Winter 2013 wiederholen. Wir benötigen pro Veranstaltungstag schon 200 Personen", sagt Karsten Mathar, Geschäftsführer des Stadtmarketing.
Am Sonntag 13. Januar, stehen die beiden Filme "Triff die Robinsons" um 15 Uhr und "Sushi in Suhl" um 19.30 Uhr auf dem Programm. Zum Abendfilm werden Sushi, wahlweise vegetarisch oder aber mit Fisch garniert, serviert. Tickets für beide Vorführungen gibt es im Vorverkauf für 5 Euro pro Film bei der Geschäftsstelle Stadtmarketing Wittlich. Sushi werden nur auf Vorbestellung angeboten.
In dem Disney-Film "Triff die Robinsons" ist Lewis ein brillantes Kerlchen. Aber der 12-Jährige wartet einsam im Waisenhaus darauf, von einer Familie aufgenommen zu werden. Er erfindet einen Gedankenscanner, um herauszufinden, warum ihn seine Mutter zur Adoption freigab. Daraufhin wird der Apparat von dem bösen Melonenmann und seinem lebenden Hut Doris gestohlen. Zum Glück taucht der geheimnisvolle Wilbur auf, der ihn mit seiner Zeitmaschine in die Zukunft mitnimmt. Dort trifft Lewis auf Wilburs total verrückte Familie, ein Haufen liebenswerter Exzentriker. Und auf den Melonenmann .
"Sushi in Suhl" ist ein deutscher Spielfilm, der in diesem Jahr Premiere hatte. Es geht um die Geschichte des einzigen japanischen Restaurants in der DDR und seines Kochs Rolf Anschütz. Anschütz führt zusammen mit seiner Frau ein Restaurant in Suhl, das einst seinen Eltern gehörte, dann aber enteignet wurde. Er sieht das Kochen als Kunst und probiert daher gern Neues, statt der immer gleichen und aus seiner Sicht auf Dauer langweiligen Gerichte. Er plant eine Idee umzusetzen: das Kochen japanischer Speisen, die er seinen Freunden in einem passenden Ambiente anbieten will. Obwohl die Organisation schwierig ist, gelingt es ihm und ein Journalist berichtet darüber. Ein japanischer Professor, der i´n Jena lehrt, besucht das Restaurant. Ihm gefällt die Möglichkeit, japanisch zu speisen so gut, dass er nochmals zu Anschütz kommt, um mit ihm zusammen zu kochen, um künftig auch für Japaner in der Küche zu stehen. red