Stadtpolitik

Zum Leserbrief "Schluss mit den Attacken" von Jürg Langguth meint dieser Leser:

Hajo Weinmann ist scheinbar ein vernünftiger Fraktionsvorsitzender, der die politische Gesamtsituation in der Stadt Traben-Trarbach sehr gut einschätzen kann und danach redet und handelt. Hier von Interessennahme und "Rühren im Racheteig" zu sprechen, ist schon fatal. Zudem stimmen seinen Ausführungen wohl 80 Prozent der Ratsmitglieder aus allen Fraktionen zu. Herr Langguth verwechselt des weiteren in seiner Stellungnahme zur TV-Berichterstattung die finanzielle Situation der Stadt Traben-Trarbach mit der der gleichnamigen Verbandsgemeinde (VG). Der VG wird, auch dank der straffen Verwaltungsarbeit, eine gute Finanzpolitik attestiert. Klotz am Bein ist die Stadt mit ihrer hohen Verschuldung. Da hilft es auch nichts, wenn Herr Langguth mal locker Zahlen relativiert und 80 000 Euro als Peanuts bezeichnet. Herrn Langguths Forderung nach Rücktritten im Stadtrat ist überflüssig. Bei der nächsten Kommunalwahl entscheidet das Wählervotum über die Zusammensetzung eines neuen Stadtrates. Vieleicht muss sich die CDU in ihrer derzeitigen Verfassung dann ob der Anzahl ihrer Sitze keine Gedanken mehr bezüglich der Besetzung von Fraktionsvorsitz und der Stellvertretungen mehr machen. Dieses Problem löst sich dann eventuell von allein. Hans Helmut Schmidt, Enkirch

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