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Stadtrat verschafft sich Überblick

Stadtrat verschafft sich Überblick

Sie entscheiden über die Entwicklung Wittlichs und sie haben jetzt Wittlich persönlich von seiner land- und forstwirtschaftlichen Seite kennengelernt: Die neuen und alten Stadtrats- und Auschussmitglieder hat Bürgermeister Joachim Rodenkirch zu einer besonderen Betriebsbesichtigung eingeladen. Es ging nicht zu den Mittelstands- und Weltfirmen sondern zu den Stätten sogenannter Urproduktion: Weinberg, Wald und Landwirtschaft.

Erste Station war der Pichterberg, wo die vier Wittlicher Winzer die Delegation erwarteten. Die Weingüter Losen-Bockstanz, Lütticken, Mertes und Zender-Göhlen bauen den Wittlicher Wein auf einer Fläche von 46 Hektar an. 40 Hektar liegen davon auf Wittlicher Gemarkung, weitere sechs auf der Gemarkung Hupperath. Die fünf Wittlicher Weinlagen plus die Rebsorten wurden vorgestellt und naturgemäß Wittlicher Wein verkostet.
Zweite Station war der Helenenhof der Familie Zelder. 135 Kühe des Milchviehbetriebs mit Rinderzucht. produzieren jährlich 1,3 Millionen Liter Milch. Darüber hinaus bauen Manfred und Christoph Zelder auch das Viehfutter selbst an. Die Zelders investieren aktuell in eine wärmegedämmte Stallung für die Kälber. Herzstück ist das vollautomatische Melksystem, an dem die Milchkühe täglich mehrmals selbstständig zum Melken gehen.
Dritte Station war der Mundwald. Stadtförster Mario Sprünker zeigte den Wittlicher Laubholzbestand, der immerhin 70 Prozent des Waldanteils ausmacht. Der Stadtwald umfasst 1200 Hektar und wird durch 120 Kilometer Waldwege erschlossen, die das Forstrevier Wittlich pflegt. Sprünker wies darauf hin, dass der Stadtwald jährlich um 7000 Festmeter wächst: Wittlichs wachsendes Kapital. red