Stefan Kröger lässt aufhorchen

Der 18-jährige Hornist Stefan Kröger war der Star beim Schulmusiker-Bundeswettbewerb in Zwickau. Mit seiner Komposition erreichte das HGT-Orchester Platz drei.

Zwickau/Trier. (rm.) Erstmals wurde auf Initiative von "Pro Musica viva - Maria Strecker-Daelen-Stiftung" im Rahmen einer Bundesbegegnung "Schulen musizieren" ein Wettbewerb zur Förderung zeitgenössischen Komponierens ausgetragen. Die Schülerinnen und Schüler hatten die Aufgabe, in ihren Beiträgen auf den Ort des Geschehens Bezug zu nehmen: das Horch-Museum zur Geschichte des Automobilbaus in Zwickau. 1000 Euro für den dritten Preis

Sechs Ensembles waren auf Grunde der Qualität der eingereichten Konzepte und Partituren von der Jury, in der namhafte Komponisten wie Wilfried Krätzschmar und Dieter Schnebel mitwirkten, für die Teilnahme an der Endrunde ausgewählt worden.Den mit 1000 Euro dotierten dritten Preis erspielte sich das das Schulorchester des Hindenburg-Gymnasiums Trier (HGT) mit der von Stephan Kröger (12. Klasse, Musik-Leistungskurs) verfassten programmatischen Komposition "Horch - Gedanken über das Auto". Die moderne Komposition für 13 Stimmen erzählt in fünf Abschnitten die Geschichte der Firma Horch und dem Nachfolgeunternehmen Audi.Als Ausnahmetalent bezeichnet

Der 18-jährige Hornist und Komponist ließ im sprichwörtlichen Sinne "aufhorchen". Die Jury-Mitglieder und auch Musiker aus anderen Ensembles bezeichneten ihn als Ausnahmetalent. Kröger zeigte sich, auch im Namen von Orchesterchef Dr. Andreas Wagner und seiner Mitstreiter geehrt: "Es ist eine sehr große Anerkennung, wenn man von einer Stiftung, die moderne Musik fördert, und von einer so prominent besetzten Experten-Jury einen Preis zuerkannt bekommt."Platz eins erreichte, wie bereits in der Montagausgabe berichtet, das Salonorchester des Hans-Thoma-Gymnasiums Lörrach gefolgt von der Percussion-Arbeitsgemeinschaft "body&drum" der Thomas-Mann-Schule Lübeck.