Stefan-Morsch-Stiftung und Paintballer suchen Spender

Stefan-Morsch-Stiftung und Paintballer suchen Spender

Die Spiele der deutschen Paintball Bezirks- und Landesliga werden Anfang September auf dem Spielfeld der Splat Dragons auf dem Sportplatz Hahn an der B 327 ausgetragen. Damit verbunden ist eine Typisierungsaktion der Stefan-Morsch-Stiftung.

Hahn/Birkenfeld. Der Verein und die Deutsche Paintball Liga (DPL) wollen am Samstag, 6., und Sonntag, 7. September, nicht nur für ihren Sport begeistern, sondern gemeinsam mit der Stefan-Morsch-Stiftung Verantwortung übernehmen. An beiden Tagen können sich Interessierte, jeweils von 12 bis 15 Uhr, am Rande des Spielfeldes kostenlos als Stammzellenspender typisieren lassen.
Paintball ist ein relativ junger Mannschaftssport. Mit Farbbällen treten zwei Mannschaften gegeneinander an - ähnlich wie beim Völkerball. Eine Druckluftwaffe - Markierer genannt - und zahlreiche mit Lebensmittelfarbe gefüllte Bälle gehören zur Ausrüstung. Das Team, das als erstes die gegenüberliegende Startposition erreicht, gewinnt. Andreas Niebuhr von den Splat Dragons hatte die Idee: "Paintball ist ein Sport mit vielen jungen Menschen und wir wollen die Sportler animieren, schwerstkranken Menschen zu helfen." Auch Arne Petry von der DPL war sofort von dem Projekt fasziniert. Beide wissen: Jedes Jahr erkranken etwa 11 000 Menschen an Leukämie - allein in Deutschland. Wenn Chemotherapie und Bestrahlung nicht helfen, ist eine Stammzellentransplantation die vielleicht letzte Chance. Durch sie wird dem Patienten ein neues blutbildendes System übertragen. Dazu braucht der Patient aber einen Spender, dessen Gewebemerkmale weitestgehend mit den eigenen übereinstimmen.
DPL und die Splat Dragons wollen die Stefan-Morsch-Stiftung bei der Suche nach potenziellen Lebensrettern unterstützen. Es ist immer noch ein Glücksfall, wenn sich für einen Patienten ein passender Spender findet. "Es ist nur ein kleiner Schritt, sich als Stammzellenspender registrieren zu lassen, aber ein großes Signal der Hoffnung für todkranke Menschen. Denn mit jedem neuen Spender erhöht sich die Chance, dass einem leukämiekranken Patienten das Leben gerettet werden kann", erklärt Niebuhr.
Allgemein kann sich jeder Erwachsene zwischen 18 und 40 Jahren kostenlos als potenzieller Stammzellenspender bei der Stefan-Morsch-Stiftung eintragen lassen. "Ein Fingerhut voll Blut genügt - und das ist weniger als in eine Paintball-Farbpatrone passt", erklären Andreas Niebuhr und Arne Petry. red
Weitere Informationen gibt es im Internet unter <%LINK auto="true" href="http://www.stefan-morsch-stiftung.de" class="more" text="www.stefan-morsch-stiftung.de"%>

Mehr von Volksfreund