Strahlender Steigerturm

Fleißige Feuerwehrmänner aus Kinheim haben dafür gesorgt, dass aus dem Steigerturm in Kinheim wieder ein Schmuckstück geworden ist.

 Sie haben den Steigerturm in Kinheim renoviert: Kurt Pohl, Dirk Rieth, Ernst Zender, Alfons Weber, Edgar Roth und Horst-Leo Trossen, (es fehlen: Franz-Josef Rieth und Karl-Heinz Sausen). Ortsbürgermeister Jens Stamm (rechts) bedankte sich bei den rührigen Männern. TV-Foto: Karl-Heinz Gräwen

Sie haben den Steigerturm in Kinheim renoviert: Kurt Pohl, Dirk Rieth, Ernst Zender, Alfons Weber, Edgar Roth und Horst-Leo Trossen, (es fehlen: Franz-Josef Rieth und Karl-Heinz Sausen). Ortsbürgermeister Jens Stamm (rechts) bedankte sich bei den rührigen Männern. TV-Foto: Karl-Heinz Gräwen

Kinheim. Die graue, düstere Fassade des an der B 53 am Ortsausgang Richtung Kröv gelegenen Steigerturms ist einem freundlich-hellen Anstrich gewichen. Nach über zweijähriger ehrenamtlicher Arbeit des Fördervereins der Freiwilligen Feuerwehr Kinheim-Kindel, feierten die Helfer nun gemeinsam mit Ortsbürgermeister Jens Stamm das Ende der Sanierung.

Inzwischen präsentiert sich der sanierte Turm als echter "Hingucker" und stellt jetzt eine erhebliche Steigerung des Ortsbildes von Kinheim dar. Dabei war der Turm eigentlich schon in Vergessenheit geraten, hätte nicht der frühere Wehrführer Horst-Leo Trossen im Herbst 2007 auf eine dringend erforderliche Sanierung des Bauwerks hingewiesen, die dann unter seiner Regie auch realisiert wurde.

Der 1928 erbaute Steigerturm in Kinheim ist noch ein Relikt aus den 20er Jahren und diente der damaligen Feuerwehr bis 1950 zu Übungszwecken. Hier übten die Männer der Steigerabteilung den Ernstfall an Hakenleitern.

Durch erhebliche Änderungen der Feuerlöschmethoden wurde das Bauwerk nicht mehr gebraucht und diente fortan als Lagerschuppen, ehe Horst-Leo Trossen seinen Sanierungsvorschlag gemeinsam mit dem Förderverein in die Tat umsetzte.

In einer kleinen Feierstunde ließ der ehemalige Wehrführer die Arbeiten am Turm nochmals Revue passieren. Es wurden dringende Dachreparaturen vorgenommen, die Erneuerung der Dachrinne war erforderlich, die Eingangstür wurde erneuert, Fensterläden und Turm hell gestrichen und der Außenbereich gepflastert.

Alle Arbeiten wurden ehrenamtlich erledigt, sie wurden durch Spenden von Gewerbetreibenden unterstützt. Letzthin kostete die umfangreiche Maßnahme die Gemeinde keinen Cent.

Ortsbürgermeister Jens Stamm sprach dem Förderverein der Wehr den Dank der Gemeinde aus. Diese Maßnahme sei nur möglich, weil es in Kinheim noch ein engagiertes Vereinsleben gebe.

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