STRASSENBAU

Zum Leserbrief "Menschen spielen keine Rolle" (TV vom 22. Oktober) schreibt dieser Leser:

In diesem sicherlich von Ihnen gekürzten Brief ist von "Schwindel", "Lüge", "Menschenleben spielen keine Rolle" die Rede. Anfeindungen in einem überzogenen Vokabular werden an eine Behörde gemacht, die sich zudem indirekt in einem unangemessenen Tenor auch an einen demokratischen Planungsablauf richten. Mir ist dieser Tonfall zu arg, ja der Abdruck des Briefes ärgert mich, weil der Verfasser unfair anklagt und er sich mangelnder Erwiderung der Beschuldigten sicher sein kann. Ist doch eine objektive Gegendarstellung zu den erhobenen Anschuldigungen vonseiten der vielen Betroffenen und Mitstreiter für das Großprojekt Hochmoselübergang - ob vonseiten des LBM, der Landes- und Bundesregierung der letzten Jahre, der demokratischen Parteien, die sich mit dem Thema ernsthaft befasst haben, und unserer unabhängigen Justiz bis hin zum Bundesverwaltungsgericht - zwar denkbar und möglich, wird sie in der Praxis doch nicht vorgenommen. Wer antwortet jetzt auf Begriffe wie Schwindel, Lüge und so weiter, die im Raum stehen? Das demokratisch genehmigte Bauprojekt ist für die Region sicherlich ein gewaltiges Vorhaben mit schmerzlichen Eingriffen in Natur und Landschaft. Ich bin für den Hochmoselübergang. Und ich bin für sachliche, faire Auseinandersetzung, für einen respektvollen Umgang miteinander und für einen Dialog, in dem der eine dem anderen mit Wertschätzung zuhört. Karl Knoop, Zeltingen-Rachtig

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