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Straßenbauarbeiten in Gonzerath liegen im Zeitplan - Als Nächstes wird die Ortsausfahrt erneuert

Straßenbauarbeiten in Gonzerath liegen im Zeitplan - Als Nächstes wird die Ortsausfahrt erneuert

Vom alten Sportplatz bis zur Ortsmitte Auf der Lunn sind die Straßenbauarbeiten an der B 269 in der Ortslage Gonzerath weitgehend fertiggestellt. Im März 2017 geht es dann weiter mit dem Bauabschnitt am Ortsausgang Richtung Bernkastel-Kues.

 Die Feinschicht fehlt noch auf der Fahrbahn: Verkehrsinsel an der Alten Schule in Gonzerath.
Die Feinschicht fehlt noch auf der Fahrbahn: Verkehrsinsel an der Alten Schule in Gonzerath. Foto: Christoph Strouvelle (cst) ("TV-Upload Strouvelle"

Gonzerath. Ein großer Teil der Straßenbauarbeiten in der Ortslage Gonzerath ist geschafft: Die B 269 ist vom Ortseingang bis zur alten Schule bis auf wenige Hof angleichungen bereits fertiggestellt, sagt Peter Braun vom Landesbetrieb Mobilität in Trier. Dort hat vorerst schon einmal der Anliegerverkehr freie Fahrt. Auch die Arbeiten am Bauabschnitt auf der freien Strecke zwischen dem ehemaligen Sportplatz bis zum Ortseingang Gonzerath seien bereits abgeschlossen. Ebenfalls weit fortgeschritten sind die Arbeiten im zweiten Bauabschnitt zwischen der Alten Schule und dem Oberdorf. Dort sei bereits die Asphaltbinderschicht eingebaut. Lediglich die Deckschicht fehle hier noch. Dieser Abschnitt bleibe für den Verkehr bis auf Weiteres offiziell gesperrt.

Die Gehwege und die Angleichungen an die privaten Grundstücke seien ebenfalls überwiegend erfolgt, sagt Braun. Wenn das Wetter mitspielt, würden diese Arbeiten noch über die Wintermonate fertiggestellt. Die günstige Witterung habe auch dazu geführt, dass es zu keinen Verzögerungen gekommen sei. "Wir liegen voll im Zeitplan", sagt Braun.
Und wann starten die Bauarbeiten von der "Lunn" bis zum Ortsausgang in Richtung Bernkastel-Kues? Dazu kann der LBM noch keine detaillierte Aussage treffen. Der Grund: "Wir wissen nicht, wie die Witterung in den nächsten Monaten sein wird", sagt Braun. Die Bauleitplanung sehe vor, dass die Arbeiten dazu im März aufgenommen werden und bis Ende des Jahres dauern. Bisher ist die Ortslage Gonzerath von der Blockhauskreuzung her erreichbar, was aber im folgenden Bauabschnitt nicht mehr möglich ist. Im März soll deshalb auch der Verkehr umgestellt werden, so dass Gonzerath dann wieder von Morbach her erreichbar ist.

Warum werden die Arbeiten im Winter unterbrochen? Der Grund liegt in der Ersatzversorgung für die Wasserleitungen, die bei den Bauarbeiten erneuert werden, sagt Ortsvorsteher Dietmar Thömmes. Diese würden während dieser Zeit offen liegen und könnten bei niedrigen Temperaturen einfrieren. Thömmes lobt die Baufirma. Die Arbeiter seien engagiert und sehr zuvorkommend gegenüber der Bevölkerung.

Die Straßenarbeiten kosten den Bund etwa 1,1 Millionen Euro. Die Einheitsgemeinde zahlt etwa 800 000 Euro, unter anderem für die Erneuerung der Gehwege und die Neugestaltung weiterer Straßen im Ort. Die Gemeindewerke Morbach investieren rund 650 000 Euro in eine neue Wasserleitung und Teile des Kanals.