Straßenfeste, Glühwein und echte Hilfe

Straßenfeste, Glühwein und echte Hilfe

WITTLICH. (scho) Sie gießen Blumen oder bringen mal was vom Einkauf mit, passen auf Kinder auf oder sind für einen netten Plausch über den Gartenzaun zu haben: Nette Nachbarn sind einfach unersetzlich und machen das Leben gleich viel lebenswerter. In unserer Reihe "Nette Nachbarn" wollen wir Menschen Gelegenheit bieten, sich zu bedanken. Vergangene Woche meldeten sich gleich vier Leser.

Wir haben nette Nachbarn, die für uns da sind, wenn wir sie brauchen. Trotzdem brauchen wir uns nicht jeden Tag in den Kochtopf zu schauen. Wir grüßen auf diesem Wege einerseits die BERNARDYS aus der Meerbachstraße 31, zur anderen Seite HERBERT und GABI THIELEN, TANJA NEIS und besonders meinen Freund TIZIAN aus dem Maarweg 3. Wir würden auch gerne alle Anwohner des Maarwegs grüßen, denn hier gibt's eine schöne Gemeinschaft und mein Wunsch wäre, dass wir alle miteinander ein Straßenfest feiern. Gerta Bros aus Meerfeld. Ich freue mich jeden Tag über meine Nachbarinnen. Seit zwei Jahren bin ich sehr krank, und sie kümmern sich bis heute jeden Tag um mich, obwohl ich es ihnen nie zurück geben kann. IRMINE JOSTOCK hat mir lange geholfen beim Waschen und für mich gekocht, obwohl sie selbst schon 80 Jahre alt ist. REINHILDE FASS liest mir jeden Wunsch von den Augen ab und kümmert sich wirklich um alles was mir schwer fällt. MARIA LUDES versorgt mich regelmäßig mit Rosen aus ihrem Garten. Es währe schön, wenn ich ihnen auf diesem Wege danken könnte. Roswitha Geisen aus Neumagen-Dhron. Vielen Dank meiner Nachbarin MARITA MARTINI. Sie schaut nach dem Rechten, versorgt Blumen und Katze wenn wir nicht da sind. Wohl dem, der so eine nette Nachbarin hat. Elisabeth Kolz aus Morbach Trotz einer großen Familie (vier Mädels im Alter von sieben Monaten bis sechs Jahre) haben die BLÜMCHENS - wie wir die FAMILIE GUNAR BLUM nennen - immer Zeit für ein Nachbarschaftstreffen. Im Sommer genauso spontan wie im Winter. Da wird schnell mal ein kleines Lagerfeuer - auch bei minus zwei Grad Celsius - gemacht, der Topf mit Glühwein gefüllt und die Nachbarschaft eingeladen. Das finden wir klasse. Vielen Dank für die gute Nachbarschaft. Marlies Esser aus Traben-Trarbach. Der "Boor" in der Ortsmitte von Emmeroth wird von den Anliegern zur Bewässerung der Gärten und Beete benutzt. Die Quelle, die tief aus dem Berg kommt, liefert eiskaltes Wasser und ist noch nie versiegt (auch nicht 2003). An diesen lauen Sommerabenden treffen sich die Dorfbewohner dort regelmäßig auf einen Plausch - oft bis in die späten Abendstunden. Das macht allen Freude. Besonders nett: MARLIES SIMON beliefert mit ihrem Bollerwagen voller Gießkannen auch die Rosenbeete der Gemeinde mit Wasser. Guido Stoffel aus EmmerothNETTE NACHBARN: Wann haben Sie sich zuletzt über Ihren Nachbarn gefreut? Wenn Sie Ihrem Nachbarn dafür einen kleinen Dankesgruß im TV senden wollen, mailen Sie drei bis vier Sätze an die Adresse mosel@volksfreund.de (mit Ihrem Namen und Wohnort sowie dem Namen Ihres Nachbarn) mit Betreffzeile "Nette Nachbarn". Wir freuen uns auf Ihre Nachricht - und Ihr Nachbar sicher auch.

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