Technik und Kultur in Italien

Schüler der Berufsbildenden Schule nahmen an einem Austausch mit der italienischen Schule "l'Instituto di Istruzione Artistico e per Geometri" in Terni teil.

Wittlich. (red) Um die Region in Italien besser kennen zu lernen, wurden verschiedene Institutionen und Schauplätze besichtigt, die eine wichtige Rolle in Terni spielen. Dazu zählt der "Mamore"-Wasserfall, der größte Italiens, der heute zur Stromerzeugung genutzt wird, ein Wasserwerk und eine Photovoltaikanlage. Seit 2008 ist die BBS Mitglied der Comenius-Partnerschaft, die sich mit alternativen Energien beschäftigt. In diesem Sinne ist der Schüleraustausch Teil des Comenius-Projektes (Projekt der Europäischen Union, um die Zusammenarbeit von Schulen europaweit zu fördern) und technisch orientiert. Natürlich durfte auch die Kultur nicht zu kurz kommen. Kunstmuseum und Archäologiemuseum in und um Terni waren Pflichtprogramm. Anfängliche Kommunikationsschwierigkeiten waren schnell überwunden. Phillip Schmitt: "Natürlich erhielten wir durch den Austausch intensiven Einblick in das italienische Familienleben und die italienische Mentalität." Abschluss der Austauschfahrt bildete eine Stadtbesichtigung Roms, mit dem "letzten Euro" der Schüler finanziert. Das war natürlich nur eine Schnupperfahrt in die Hauptstadt Italiens.

Der Rückbesuch der Italiener wird voraussichtlich Anfang des nächsten Schuljahres stattfinden. Auch hier steht die Besichtigung einer Photovoltaikanlage auf dem Programm und, da Wittlich wie Terni eine von Industrie geprägte Stadt ist, der Besuch verschiedener Betriebe.