Terranaut trifft Graf

Von unserer Mitarbeiterin CHRISTINA BENTS MANDERSCHEID. Spannend und abwechslungsreich führte der "KulTourBus" die Besucher der Landesgartenschau durch die Eifel. Höhepunkt für die kleinen Besucher war der Terranaut im Maarmuseum. Das rot-weiße Stadtwappen ziert das Gewand des Grafen Wilhelm VI. von Manderscheid, der die Besucher aus dem fernen Trier auf seiner Burg begrüßt: "Schon einmal versuchte ein Trierer, Balduin war sein Name, diese Burg einzunehmen. Ihm ist es schon damals nicht gelungen, und auch Euch werden wir standhalten." Seine Gemahlin Margareta, ebenfalls in edler Aufmachung, begleitet ihn. Die Gäste freuen sich bei herrlichem Sonnenschein auf die Erkundung der Burg. Die 50 Besucher des "KulTourBus" der Landesgartenschau haben sich mit festem Schuhwerk und Rucksäcken voll Proviant auf den Weg gemacht, die Eifel zu entdecken. Dabei stehen neben der Besichtigung der Burg in Manderscheid, das Maarmuseum und eine Wanderung durch die Wolfsschlucht auf dem Programm. Spannende Fragen und Fakten Die meisten Besucher waren schon einmal auf der Burg. "Ich finde es klasse, dass die Landesgartenschau die Umgebung mit einbindet, so bekommt man noch mal einen Blick für die Region", so Elisabeth Kretzschmar aus Trier. Nachdem die Klettertour beendet ist, begeben sich die wissensdurstigen Trierer auf eine Zeitreise. Im Maarmuseum erinnern 45 Millionen Jahre alte Fossilien an die Zeit des aktiven Vulkanismus in der Eifel. Das Krokodil erinnert zwar auf den ersten Blick eher an eine Baumrinde als an ein zähnefletschendes Raubtier, doch mit Hilfe der dahinter stehenden Zeichnung und der Erklärung des Museumsführers erkennt man schnell die Bedeutung der Funde. Mit spannenden Fragen und Fakten werden die Teilnehmer an das Thema Vulkanismus herangeführt, anschließend bleibt Zeit, sich die Ausstellung anzusehen. Der Terranaut sieht auf den ersten Blick aus wie eine moderne Telefonzelle. Doch sobald man eintritt, hat man das Gefühl, sich in einer Zeitmaschine zu befinden. Ein Timecode läuft rückwärts, der Boden bebt und eine Reise ins Innere der Erde beginnt. Ein Bordcomputer erklärt die verschiedenen Phasen der Entstehung eines Maars. 150 Besucher täglich "Der Terranaut hat mir am besten gefallen, man kann interaktiv lernen und selbst Dinge entdecken", erzählt Henning Gravert, 14 Jahre. Sein elf Jahre alter Bruder Thorsten ist von den Versteinerungen fasziniert: "Ich werde mir gleich mit der Lupe die Fossilien noch genauer ansehen." Museumsleiter Dr. Martin Koziol freut sich, dass das Maarmuseum so gut angenommen wird. "Im Moment kommen 150 Besucher pro Tag, wir wollen ein naturwissenschaftliches Thema multimedial aufbereiten, um Interesse am Vulkanismus zu wecken", so der Museumsleiter stolz. Der Ausflug kam bei den Landesgartenschau Besuchern insgesamt gut an. "Das Angebot ist lebendig und informativ, wahrscheinlich kommen wir wieder, um uns alles genau anzusehen", resümiert Annelie Wieland aus Konz. Vielleicht gelingt es den Trierern bis dahin, ja einen neuen Schlachtplan zur Eroberung der Burg Manderscheid auszuarbeiten.

Das rot-weiße Stadtwappen ziert das Gewand des Grafen Wilhelm VI. von Manderscheid, der die Besucher aus dem fernen Trier auf seiner Burg begrüßt: "Schon einmal versuchte ein Trierer, Balduin war sein Name, diese Burg einzunehmen. Ihm ist es schon damals nicht gelungen, und auch Euch werden wir standhalten." Seine Gemahlin Margareta, ebenfalls in edler Aufmachung, begleitet ihn. Die Gäste freuen sich bei herrlichem Sonnenschein auf die Erkundung der Burg. Die 50 Besucher des "KulTourBus" der Landesgartenschau haben sich mit festem Schuhwerk und Rucksäcken voll Proviant auf den Weg gemacht, die Eifel zu entdecken. Dabei stehen neben der Besichtigung der Burg in Manderscheid, das Maarmuseum und eine Wanderung durch die Wolfsschlucht auf dem Programm.Spannende Fragen und Fakten

Die meisten Besucher waren schon einmal auf der Burg. "Ich finde es klasse, dass die Landesgartenschau die Umgebung mit einbindet, so bekommt man noch mal einen Blick für die Region", so Elisabeth Kretzschmar aus Trier. Nachdem die Klettertour beendet ist, begeben sich die wissensdurstigen Trierer auf eine Zeitreise. Im Maarmuseum erinnern 45 Millionen Jahre alte Fossilien an die Zeit des aktiven Vulkanismus in der Eifel. Das Krokodil erinnert zwar auf den ersten Blick eher an eine Baumrinde als an ein zähnefletschendes Raubtier, doch mit Hilfe der dahinter stehenden Zeichnung und der Erklärung des Museumsführers erkennt man schnell die Bedeutung der Funde. Mit spannenden Fragen und Fakten werden die Teilnehmer an das Thema Vulkanismus herangeführt, anschließend bleibt Zeit, sich die Ausstellung anzusehen. Der Terranaut sieht auf den ersten Blick aus wie eine moderne Telefonzelle. Doch sobald man eintritt, hat man das Gefühl, sich in einer Zeitmaschine zu befinden. Ein Timecode läuft rückwärts, der Boden bebt und eine Reise ins Innere der Erde beginnt. Ein Bordcomputer erklärt die verschiedenen Phasen der Entstehung eines Maars.150 Besucher täglich

"Der Terranaut hat mir am besten gefallen, man kann interaktiv lernen und selbst Dinge entdecken", erzählt Henning Gravert, 14 Jahre. Sein elf Jahre alter Bruder Thorsten ist von den Versteinerungen fasziniert: "Ich werde mir gleich mit der Lupe die Fossilien noch genauer ansehen." Museumsleiter Dr. Martin Koziol freut sich, dass das Maarmuseum so gut angenommen wird. "Im Moment kommen 150 Besucher pro Tag, wir wollen ein naturwissenschaftliches Thema multimedial aufbereiten, um Interesse am Vulkanismus zu wecken", so der Museumsleiter stolz. Der Ausflug kam bei den Landesgartenschau Besuchern insgesamt gut an. "Das Angebot ist lebendig und informativ, wahrscheinlich kommen wir wieder, um uns alles genau anzusehen", resümiert Annelie Wieland aus Konz. Vielleicht gelingt es den Trierern bis dahin, ja einen neuen Schlachtplan zur Eroberung der Burg Manderscheid auszuarbeiten.