Teure Verkehrsregelung

Erneut befasst sich der Stadtrat Traben-Trarbach mit der Verkehrsregelung in der Brückenstraße. Verschiedene Alternativen werden auf der Sitzung am Montag, 7. Mai, 18 Uhr, im Stadthaus diskutiert.

Traben-Trarbach. (sim) Poller oder Schranke? Das ist nach wie vor die Frage. Fest steht: Seit dem Stadtratsbeschluss vom 12. Februar dieses Jahres muss der motorisierte Verkehr in der Trarbacher Brückenstraße neu geregelt werden. Autos und Motorräder dürfen demnach weiter durch die kleine Geschäftsstraße fahren, mittels zweier Schranken oder versenkbarer Poller inklusive Parkautomat soll die Durchfahrt aber eingeschränkt werden. Für die zwei Schranken liegt inzwischen ein Kostenvoranschlag vor. 30 000 Euro würden sie die Stadt kosten. Ein Nachtragshaushalt müsste verabschiedet werden. Mit den zu erwartenden Einnahmen sollen diese Kosten gedeckt werden. Doch Schranken, jeweils am Beginn und Ende der Straße, sehen nicht gut aus, manche Gäste könnten sich ausgesperrt fühlen. Deshalb steht auch noch die Poller-Lösung im Raum. Voraussichtlich wird der Rat am Montag daher auch für eine solche Regelung eine Kostenermittlung in Auftrag geben. Ein weiteres Thema der Stadtratssitzung ist die ehemalige Weinkellerei Richard Langguth in Traben. Die Stadt hat die unansehnliche Bauruine im April 2006 für 14 683 Euro ersteigert. Jetzt geht es darum, etwas Sinnvolles damit zu machen. Außerdem befasst sich der Stadtrat mit der Innengestaltung des geplanten Kreisels im Bereich B 53/Grabenstraße.