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Thalfanger VG-Rat verabschiedet Nachtragshaushalt

Thalfanger VG-Rat verabschiedet Nachtragshaushalt

Die Berechnung wiederkehrender Beiträge der Werke für Schmutzwasser kann Bürgermeister Hüllenkremer schwer nachvollziehen. Deshalb enthält er sich bei der Abstimmung über den Nachtragshaushalt der Verbandsgemeinde.

Thalfang. In der jüngsten Sitzung des Gemeinderats der Verbandsgemeinde Thalfang haben sich die Mitglieder des Rates mit dem Nachtragshaushalt befasst. Eingeflossen in die Nachberechnung sind die notwendigen Kredite für den Wirtschaftsplan der Werke der VG Thalfang, die bis zu fünf Millionen Euro betragen können (der TV berichtete), Einnahmen für den Verkauf der alten Feuerwehrdrehleiter in Höhe von 10 200 Euro, 5000 Euro Beförderungskosten für die Schüler der Erbeskopf-Realschule plus, die an Praktika teilnehmen sowie höhere Kosten in Höhe von 55 000 Euro für Erneuerungen am Erholungs- und Gesundheitszentrum.
Die Summen der gesamten Einzahlungen im Finanzhaushalt 2015 liegen bei 4,6 Millionen Euro, die der Ausgaben bei 4,8 Millionen Euro. Doch warum enthält sich Bürgermeister Marc Hüllenkremer bei der Abstimmung über den Nachtragshaushalt, den er doch selbst aufgestellt hat? Das liegt an den wiederkehrenden Beiträgen, die die Werke für Schmutzwasser erheben und die über die Ergebnisse der Werke in den Haushalt einfließen, sagt der Bürgermeister.
2011, vor Beginn von Hüllenkremers Amtszeit, seien diese im Werkausschuss beschlossen worden, er selbst sieht diese jedoch kritisch. Hüllenkremer: "Die Art und Weise der Berechnung ist schwer nachzuvollziehen." cst